2011 ist das bisher erfolgreichste Geschäftsjahr für Kumavision

Das vergangene Jahr war für die Kumavision AG (Markdorf) das nach eigenen Ausgaben bisher erfolgreichste ihrer Unternehmensgeschichte. Der Umsatz kletterte 2011 gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr um 25 Prozent auf 33,7 Millionen Euro, der Gewinnanteil vor Steuern und Zinsen (EBIT) wird mit fünf Prozent beziffert. Doch auch personell legte das Unternehmen, zu dessen Portfolio mit „BSS.tire“ auch eine Warenwirtschaft für die Reifenbranche gehört, zu und beschäftigt derzeit 250 Mitarbeiter. „Unsere Strategie, mit branchenspezifischen ERP- und CRM-Lösungen Unternehmen aus dem Mittelstand einen nachhaltigen Mehrwert zu bieten, hat sich 2011 bestens bewährt“, erklärt Markus Schrade, Vorstand der Kumavision AG. Das Unternehmen war 2011 demnach der größte Microsoft-Partner im Bereich Business Solutions. Kerngeschäft ist die Entwicklung und Implementierung von branchenspezifischer ERP-Software (Enterprise Ressource Planning) sowie CRM-Lösungen (Customer Relationship Management) für den Mittelstand auf Basis von Microsoft Dynamics NAV und Microsoft Dynamics CRM.

Eigenen Worten zufolge hat man das Jahr 2011 auch dazu genutzt, um die internen Strukturen und Prozesse des Unternehmens zu optimieren. „Die neue Organisation ist auf Branchenfokussierung und Wachstum ausgelegt. Gleichzeitig schaffen wir damit die Grundlagen, um weiterhin erfolgreich und flexibel auf die Bedürfnisse der Kunden am Markt einzugehen“, so Schrade. Da im vergangenen Geschäftsjahr trotz Umstrukturierungsmaßnahmen Umsatz und Ertrag weiter gesteigert werden konnten, sieht sich die Kumavision AG in ihrem Kurs bestätigt und für die Zukunft gut aufgestellt. Eine Umstrukturierung fand auch innerhalb der Kumagroup statt. Aus strategischen Gründen wurde mit der Kumatronik GmbH das Systemhausgeschäft an die Bechtle AG abgegeben. „Die erfolgte Trennung vom Systemhausgeschäft gibt uns zusätzlich Spielräume, das sehr erfolgreiche Geschäftsfeld der ERP- und CRM-Lösungen weiter voranzubringen und unser Potenzial noch besser auszuschöpfen“, erklärt Kay von Wilcken, Geschäftsführer der Kumagroup Holding und Kumavision-Vorstand.

Die Aktiengesellschaft ist derzeit an 15 Standorten im deutschsprachigen Raum vertreten, wobei im vergangenen Jahr eine Niederlassung in Hamburg neu hinzukam, die in Kooperation mit einem regionalen Partner betrieben wird. Und die Niederlassungen München und Dortmund bezogen wachstumsbedingt neue Räumlichkeiten und verdoppelten die genutzte Bürofläche. „Wir werden die starke Präsenz in Deutschland, Österreich und in der Schweiz in den nächsten Jahren weiter ausbauen“, so Vorstand Markus Leuter. Neben der räumlichen Nähe durch Niederlassungen in Ballungszentren setzt das Unternehmen beim direkten Kundenkontakt zunehmend auf moderne Kommunikationstechnologien und nutzt Webkonferenzen für Abstimmungsgespräche, Schulungen etc.

Auch das Thema Cloud Computing spielt in den strategischen Plänen der Kumavision für die kommenden Jahre eine zentrale Rolle. Die für den Herbst angekündigten neuen Versionen von Microsoft Dynamics NAV, die als Plattform für die ERP-Lösungen des Anbieters dienen, sollen erstmals cloud-fähig sein. Damit verbinden die Markdorfer eine einfache Nutzung von ERP-Systemen über das Internet, ohne dass die Software im Unternehmen selbst installiert und gewartet werden muss. Kumavision verspricht sich von diesem Geschäftsfeld großes Potenzial, nicht nur im Bestands-, sondern auch im Neukundenvertrieb. Die Kumavision-Branchenlösungen seien daher bereits auf den Einsatz als Cloud-Lösung vorbereitet. Um die Kunden auch in diesem Bereich ganzheitlich zu betreuen, will man in Zusammenarbeit mit der Kumaservice GmbH das Hosting von ERP- und CRM-Software als Cloud-Lösung anbieten, damit deren eigene IT entlastet wird. cm

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