Pirelli P Zero und Cinturato P7 zieren die Top-Fahrzeuge in Genf

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Pirellis Premiumprodukte waren auf dem 82. Auto-Salon in Genf stark vertreten. Einige der spektakulärsten Neuheiten, darunter der stärkste Ferrari aller Zeiten, die neue F12berlinetta, der Aston Martin Zagato und der Bentley V8, wurden mit P-Zero-Reifen präsentiert. Neben der P-Zero-Familie sorgten bei der weltweit wichtigsten Veranstaltung der Pkw-Branche auch die Pirelli-Linien Cinturato, Scorpion und Winter für große Aufmerksamkeit. Sie spielten nicht nur auf dem Stand des Mailänder Unternehmens die Hauptrolle, sondern auch auf den Ständen der bekanntesten Marken wie Audi, BMW, Jaguar, Lamborghini, Maserati, Mercedes, Porsche und Volkswagen.

Groß war der Andrang am Pirelli-Stand während des Genfer Automobil-Salons, hatte der italienische Reifenhersteller dort doch etliche Produkte gezeigt

An erster Stelle stand dabei der P Zero Silver, das jüngste Produkt der P-Zero-Familie Er profitiere von der Technologie und den Modellformen der aktuellen Pirelli-Formel-1-Reifen und wurde für Coupés und Limousinen des Topsegments entwickelt. Dabei reiche das Spektrum vom Audi A5 bis zum Mercedes CLS.

Die Industrie- und Verkaufsstrategie von Pirelli richte sich immer stärker am Premiumsegment aus. Dieser Bereich verzeichne weltweit die stärksten Marktanteilsgewinne. Dies gelte sowohl für den gesättigten europäischen Markt, momentan noch der größte für Premiumreifen, wie auch für die sich rasch entwickelnden Märkte in anderen Ländern. Die Forschung von Pirelli konzentriere sich folglich „auf die Produktion innovativer Lösungen für nachhaltige Mobilität, die das Herzstück der Premiumstrategie darstellt“, heißt es dazu am Pirelli-Stand in Genf. An nachhaltiger Mobilität, die auch für Sicherheit, Komfort und Umweltschutz steht, richteten sich nicht nur sämtliche Pirelli-Reifenfamilien aus, sondern auch hochtechnologische Systeme wie „Cyber Tyre“, das durch die Interaktion mit der Autoelektronik dem Fahrzeug Stabilität verleihen und eine optimale Wartung der Reifen ermöglichen soll.

Zum Premiumbereich gehören die Produktfamilien P Zero, Cinturato und Scorpion sowie die verschiedenen Saisonreifen.

Der sportlichste Straßenreifen der P-Zero-Linie ist der P Zero Corsa System. Er wurde von Pirelli gemeinsam mit einigen Autoherstellern für die Ausstattung der leistungsstärksten Pkw entwickelt. Der Corsa System ist primär für den Einsatz auf der Straße gedacht, bewähre sich aber auch auf der Rennstrecke.

Der P Zero Trofeo ist ein auch für den Straßeneinsatz zugelassener, ultraflacher Racing-Reifen. Bei ihm handele es sich um eine extreme Weiterentwicklung der Sportautoreifen. Dabei seien innovative Entwicklungen aus dem Motorsport genutzt worden. Er sei speziell für die „Gentlemen Drivers“ entwickelt worden, die an den verschiedenen Amateurmeisterschaften auf Rennstrecken in aller Welt teilnehmen. Der P Zero Trofero bevorzuge trockene Pisten und die bei extremen Einsätzen entstehenden hohen Temperaturen. Er steht von 17 bis 20 Zoll zur Verfügung.

Der P Zero ist das Top-Produkt der Reifenfamilie für das Premiumsegment, in dem Pirelli eigener Aussage zufolge weltweit führend ist. Durch mehr als 250 Zulassungen habe der P Zero seine Führung unter den technologisch fortschrittlichsten Produkten der Pirelli-Forschung gefestigt. Pkw-Hersteller wählten diesen Reifen, um die immer stärker werdenden Leistungspotenziale der Supercars zu unterstützen und höchsten Anforderungen hinsichtlich Performance und Fahrsicherheit gerecht zu werden. Dieser Reifen steht in rund 130 Größen zur Verfügung, und zwar in den Serien 50 bis 25 und Durchmessern von 17 bis 21 Zoll.

Der P Zero Silver ist das jüngste Kind der P-Zero-Familie und der erste Pirelli-Straßenreifen, der aus der Formel 1 hervorgegangen ist. Für Sportlimousinen und Coupés entwickelt, leite der P Zero Silver die erste Spezialserie der Pirelli-Reifen ein, „die selbst nach langen Strecken noch maximale Leistungsdauer garantieren kann“, verspricht der Hersteller. Der Silver teile sich mit den Formel-1-Reifen den Berechnungs- und Modellentwicklungsprozess. Er besitze die Leistungseigenschaften des P Zero und sei von hoher Lebensdauer. Der P Zero Silver werde in elf Größen für 19- und 20-Zoll-Felgen produziert. Ab April 2012 wird er nur auf dem europäischen Markt in einer limitierten Edition erhältlich sein.

Auf dem Genfer Salon seien neben Modellen von Ferrari, Maserati, Lamborghini und Audi auch Modelle folgender Hersteller mit P-Zero-Reifen zu sehen gewesen: Porsche 911 Carrera und Boxster; Bentley GTC und V8; Aston Martin V12 Zagato; Lotus Exige und Evora; BMW Serie 6; Mercedes GLK und SL; Volkswagen Scirocco.

„Zu der besonders umweltorientierten Produktlinie Cinturato, die nicht auf Leistung bei Sicherheit und Stabilität verzichtet, gehört der Cinturato P7, ein Bestseller und Gewinner der strengsten Tests. Der Cinturato P7 wurde von Pirelli für Mittel- und Oberklassewagen entwickelt und verbindet Umweltverträglichkeit, Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und Fahrvergnügen“, so Pirelli anlässlich des Genfer Auto-Salons. Von Audi, BMW, Mercedes, Mini, Volkswagen und anderen Autoherstellern für die Erstausrüstung gewählt, stehe der Cinturato P7 von 16 bis 18 Zoll zur Verfügung und ist auch als Notlaufreifen erhältlich. In Genf konnte man den P7 unter anderem an der Mercedes A-Klasse sehen.

Der Cinturato P1 wiederum sei von Pirelli für Klein- und Mittelklassewagen entwickelt worden. Er verbinde nachhaltige Mobilität mit guten Leistungen. Das jüngste Produkt der Cinturato-Familie verknüpfe die umweltfreundlichen Eigenschaften der Cinturato-Reifen mit der Spitzentechnologie der P-Zero-Reifen. Der P1 ist in den Größen von 14 bis 16 Zoll erhältlich, zum Teil auch mit verstärkten Seitenwänden als Notlaufreifen.

Der Scorpion Verde, der ‚Grüne’ unter den Reifen der Scorpion-Familie, ist der erste umweltverträgliche Hochleistungsreifen, den Pirelli für SUV und Crossover-Modelle der jüngsten Generation herstellt. Er verbinde die Hochleistungstechnologie der P-Zero-Familie mit dem ökologischen Ansatz der Cinturato-Reifen. Dazu gehörten ein niedrigerer Rollwiderstand sowie eine reduzierte Geräuschentwicklung. Er stehe auch als M+S-Version zur Verfügung und ist in Größen von 16 bis 20 Zoll erhältlich. Audi, Mercedes, Volkswagen, Volvo, Porsche und Land Rover nutzen ihn in der Erstausrüstung.

„Der Winter Sottozero Serie II ist ein sehr leistungsfähiger Winterreifen für Hochklassewagen. Entwickelt wurde er in den zwei Versionen W210/W240 für die Ausstattung von mittleren und großen Limousinen sowie als W270 für Supersportwagen. Die Sottozero Serie II gehört zur Erstausrüstung von Ferrari, Aston Martin, Bentley, Jaguar, Lamborghini, Porsche und BMW“, schreibt Pirelli.

Der Winter Snowcontrol Serie 3 wiederum ist die jüngste Pirelli-Winterreifenserie und wurde für Mittelklassewagen und City Cars entwickelt. Mit dem Snowcontrol Serie 3 habe Pirelli die Bandbreite der Saisonreifen erweitert, „um allen Anforderungen eines Marktes gerecht zu werden, der immer stärker umweltbewusste Produkte mit geringem Verbrauch bevorzugt – ohne dabei auf Sicherheit und Komfort verzichten zu wollen. Der Snowcontrol Serie 3 verbessert die Leistungen des Vorgängers Snowcontrol Serie II. Er bietet besseren Antrieb auf Schnee und Eis sowie stärkeren Grip auf trockenem Untergrund.“ ab

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