Obamas Glaube und die Wirklichkeit über die US-Strafzölle gegen China

Dienstag, 31. Januar 2012 | 0 Kommentare
 

Groß waren die Erwartungen in den USA, als die Obama-Regierung vor über zwei Jahren Strafzölle gegen Pkw-Reifenimporte aus China einführte. Jobs sollten gesichert werden, neue in der heimischen Reifenindustrie entstehen. “Über 1.

000 Amerikaner haben heute einen Job, weil wir die Flut chinesischer Reifen gestoppt haben”, sagte US-Präsident Barack Obama jetzt in seiner “State of the Union Address” und stellte die Maßnahmen als Erfolg dar. Der Glaube jedenfalls, Amerikaner würden nach der Einführung der Strafzölle gegen vermeintliche Billigreifen aus China auf einmal wieder Premiumprodukte aus heimischen Fabriken kaufen, hatten sich US-Hersteller doch selbst schon vor längerer Zeit von der Produktion von Budgetreifen verabschiedet, wird jetzt in seinen Grundfesten erschüttert. Führende Medien wie Forbes oder das Wall Street Journal konfrontieren den Präsidenten kurz nach seiner Rede mit neuesten Zahlen zu den Jobs in der US-amerikanischen Reifenindustrie und zu den Reifenimporten.

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Kategorie: Markt

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