Abschluss der Restrukturierung von Boschs Bremsengeschäft

Die Bosch-Gruppe plant, ihr weltweites Basisbremsengeschäft an eine neu gegründete Tochtergesellschaft des Private-Equity-Unternehmen KPS Capital Partners mit Sitz in New York (USA) zu veräußern. Entsprechende Verträge wurden am 9. Januar unterzeichnet. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt kartellbehördlicher Genehmigungen. Übergehen an den neuen Eigner soll das Erstausrüstungsgeschäft mit Produkten wie Bremssättel, Scheiben-, Trommel- und Parkbremsen mit einem Umsatzvolumen in Höhe von rund 850 Millionen Euro im Jahr 2010. Etwa 5.200 Mitarbeiter sollen in diesem Bereich beschäftigt sein. “Mit KPS Capital Partners erwirbt ein Finanzunternehmen mit langjähriger Erfahrung im Industriesektor unser Basisbremsengeschäft”, sagt Bernd Bohr, Bosch-Geschäftsführer und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Kraftfahrzeugtechnik. Mit diesem Schritt schließe man die bereits im Frühjahr 2009 angekündigt Restrukturierung des Bosch-Bremsengeschäftes ab, die Ende 2009 mit der Veräußerung des nordamerikanischen Basisbremsengeschäfts an den japanischen Bremsenhersteller Akebono eingeleitet worden war. Nach eigenen Aussagen will sich Bosch im Bremsengeschäft zukünftig auf die Bremskraftverstärkung und Bremsregelsysteme konzentrieren, aber auch das Handelsgeschäft inklusive der Produktion von Bremsscheiben und -belägen soll im Unternehmen verbleiben und systematisch ausgebaut werden. cm

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