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„Wenn wir jetzt nicht beginnen, werden wir nie die CO2-Ziele erreichen, die wir uns vorgenommen haben. Eure Generation hat die Möglichkeit dazu“, begrüßte Jean-Dominique Senard, geschäftsführender Partner der Michelin-Gruppe, die Hochschüler zum „Student Day“ der Michelin Challenge Bibendum. Erstmals seit Entstehung der globalen Plattform für nachhaltige Mobilität im Straßenverkehr 1998 hat Michelin gezielt einen Tag den zukünftigen Ingenieuren, Führungskräften und Entscheidern gewidmet. Tausende Studenten informierten sich über aktuelle und zukünftige Möglichkeiten der Mobilität und konnten beim „Ride & Drive“ umweltschonende Serienfahrzeuge und spektakuläre Concept Cars auf dem ehemaligen Flughafengelände Berlin-Tempelhof live erleben.

Über 270 Fahrzeuge für jeden Einsatzzweck erwarteten die Hochschüler: E-Bikes, Pedelecs (Pedal Electric Cycle), agile Leichttransporter für den urbanen Nahverkehr standen ebenso zum Selbst- und Mitfahren bereit wie Familienvans, Limousinen und sportliche Zukunftsstudien mit Brennstoffzellen-, Gas- oder Batterieantrieb. Gastredner von 20 internationalen Universitäten sprachen in elf Konferenzräumen über umweltschonende Antriebe, alternative Kraftstoffe und intelligente Transportsysteme zur Fahrzeugvernetzung, die einen besseren Verkehrsfluss ermöglichen. Darüber hinaus standen Themen wie Verkehrssicherheit und überlastete Verkehrswege in den neuen Megacitys im Fokus. Fahrzeughersteller, Dienstleister und Verbände standen den Hochschülern Rede und Antwort und diskutierten gemeinsam die Herausforderungen der Mobilität von morgen.

Im „International Innovation Workshop“ steuerten Studenten eigene Antworten zu wichtigen Verkehrsfragen bei. Die Hochschüler aus sechs Ländern erarbeiteten auf Einladung von Michelin und der „HPI School of Design Thinking“ innerhalb einer Woche Lösungen zu drei Kernfragen der Mobilität: Nach der Arbeitsphilosophie der Innovationsschule befassten sich die kleinen multidisziplinären Teams mit der Ladestruktur für alternativ angetriebene Fahrzeuge, der verbesserten Fußgängersicherheit in Innenstädten und dem schnellen und effizienten Pkw-Pendelverkehr während der Rushhour.

Anschließend präsentierten die Teams die Ergebnisse ihren Kommilitonen in einer kompakten Schlussveranstaltung. Kreative Lösungen wie Smartphone-Applikationen, fahrende Ladestationen für kompakte Elektroautos und ein Airbagprotektorensystem, das kleine Kinder bei Verkehrsunfällen schützt, demonstrierten, auf welche Weise sich die nächste Generation den Mobilitätsfragen der Zukunft widmet.

In den Konferenzen führten international besetzte Expertenkreise ihre Arbeit fort. Wissenschaftler, Ingenieure und Vertreter politischer Institutionen tauschten sich zu vielseitigen Themen wie Biodesign, Reduzierung von Schadstoffemissionen und Fahrzeuggeräuschen sowie Fragen des Frachttransports aus. „Bei der Michelin Challenge Bibendum trifft man eine Reihe hochkarätiger Fachleute, die man sonst nicht ohne Weiteres zusammenbekommt“, so Peter Brunner, Experte für Transport bei der Europäischen Kommission. „Ich habe es nicht eine Minute bereut, nach Berlin gekommen zu sein.“ Ihre Ergebnisse werden die Verkehrsexperten im Herbst präsentieren. ab

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