Auf dem neuesten Stand mit TecDoc

Werkstätten und Handel benötigen möglichst genaue und aktuelle Daten zur Identifikation von Ersatzteilen. Dies sind die Ziele, die TecDoc (Köln) mit dem Projekt „Phoenix“ verfolgt. Die Realisierung von kurzen Update-Zyklen, das Angebot hoher Datenqualität und einfach zu bedienende Werkzeuge stehen dabei im Mittelpunkt.

TecDoc hat das ursprünglich geplante Projekt „Phoenix“ auf den Prüfstand gestellt. Um die Komplexität des Gesamtprojektes zu reduzieren, wurde es in mehrere Teilprojekte zerlegt, die nun in definierten Stufen abgearbeitet werden. „Wir modernisieren TecDoc von Grund auf“, sagt Frank Leschonski, Projektleiter bei TecDoc. „Aufgrund der komplexen und gewachsenen Strukturen der Plattform ist das eine große Aufgabe, der wir uns gern stellen.“

In einem ersten Schritt werden TecDoc-Nutzer im vierten Quartal 2011 von ersten Ergebnissen profitieren. Erste Pilotbetriebe werden die Daten dann monatlich aktualisieren können. In einem zweiten Schritt Anfang 2012 werden die Werkzeuge weiterentwickelt. Weitere Neuerungen sind im Jahr 2012 geplant. Diese Weiterentwicklungen – d.h. Dienste, Schnittstellen, Werkzeuge und Daten – werden von TecDoc nach einer ausführlichen Pilotphase mit ausgewählten Partnern bereitgestellt, um hohe Qualität zu garantieren.

Für die Pilotbetriebe sucht TecDoc noch Pilotpartner. Interessierte Nutzer aus den Reihen der Datenlieferanten und Datennutzer können sich aktiv an der Verbesserung beteiligen. Sie wenden sich bei Interesse bitte an Frank Leschonski unter der Telefonnummer 0221/6600-234 oder frank.leschonski@tecdoc.net.

„Experten aus der Industrie und aus dem Handel unterstützen uns bei der Weiterentwicklung von TecDoc tatkräftig – das ist sehr wichtig, um die größtmögliche Marktnähe zu garantieren“, führt Leschonski weiter aus.

Der „Phoenix“-Steuerungsausschuss sowie ein Expertengremium, die bereits in 2010 den Projektfortschritt aktiv unterstützten, bestehen aus Persönlichkeiten von Datenlieferanten, Handel und Dienstleistern mit Schwerpunkt Industrie sowie Handel. „Wir wollen viel schneller und aktueller werden als bisher. Wir wissen, dass wir gerade in punkto Aktualität noch einiges besser machen können. Denn komplexe Daten und die hohe Zahl der Datenlieferanten sind heute viel leichter zu handhaben, als das vor zehn Jahren der Fall war. Wir arbeiten jetzt mit Hochdruck an einem leistungsfähigen System, das sowohl Anwender als auch Datenlieferanten zufriedenstellen wird“, erklärt Frank Leschonski weiter.

Die derzeitige Infrastruktur bleibt dabei bis auf Weiteres produktiv. Aktuell steht die Reduzierung der Komplexität im Fokus der Aktivitäten. Die Formate werden eventuell zukünftig schlanker ausfallen, jedoch nicht grundsätzlich anders strukturiert sein. Einige Kunden haben bereits in die Anbindung der neuen Formate investiert. Bestehende Investitionen sollen nach Möglichkeit geschützt werden.

Über TecDoc

Die TecDoc Informations System GmbH wurde am 20. Januar 1994 gegründet. Insgesamt 31 Gesellschafter aus der Zulieferindustrie und dem Teilehandel, vertreten durch den GVA, unterstützen TecDoc. Oberstes Ziel des Unternehmens ist es, die Wettbewerbsfähigkeit des freien Ersatzteilgeschäfts sichern zu helfen. TecDoc bietet den Absatzmittlern des freien Marktes ein elektronisches Informationssystem für das Pkw- und Nkw-Segment. Die Verfügbarkeit der technischen Kataloginformationen sichert den Mehrmarkenservice in allen Kfz-Service-Betrieben. Zurzeit sind über 400 Marken der Teileindustrie Mitglieder im TecDoc-System. Der elektronische Teilekatalog auf DVD und im Internet bündelt über drei Millionen Artikel in 28 Sprachen. Nutzer können auf mehr als 1,6 Millionen Abbildungen zugreifen. Damit lassen sich über 45.000 Pkw-Typen und mehr als 36.000 Nkw-Typen abdecken. TecDoc erreicht pro Quartal 950.000 nationale und internationale Nutzer, davon 60 Prozent in TecDoc eigenen Katalogen oder durch TecDoc realisierte Handelslösungen im Webshop und über 40 Prozent über Handelskataloge. dv

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