20 Jahre Artec – Da kann man schon mal „abheben“

Ein ferngesteuerter Heli in Artectürkis könnte im Büro Schwung in festgefahrene Verhandlungen bringen oder bei kunstvollem Einsatz gar als Aktenvernichter dienen – in Wahrheit gilt er als Symbol der Rädermarke. Denn Artec, im Jahre 1991 in Herborn (Hessen) gegründet und bereits fünf Jahre später mit einer Jahresproduktion von 350.000 Felgen mehr als etabliert, wurde 2005 von RH Alurad übernommen und war deshalb auch Teil der Konkursmasse des Attendorner Unternehmens im Herbst 2008. Danach war Artec zeitweise nicht mehr im Markt vertreten, was sich jetzt aber wieder ändert.

Ab diesem Frühjahr will Artec wie Phönix aus der Asche wieder aufsteigen – wie ein HeliKopter eben … In einer Einführungsaktion werden in diesen Wochen 6.000 Reifenhändler mit einem bundesweiten Mailing auf die Felge AR 2 (17 und 18 Zoll) aufmerksam gemacht. Sie steht am Anfang eines komplett neuen Programms, dessen Aufbau bis Ende kommenden Jahres abgeschlossen sein soll.

Wie in früheren Jahren heißt der Artec-Boss auch in Zukunft Wolfgang Späth: „Die im Handel stets beliebte Marke bleibt ihrer Philosophie treu“, sagt er. „Sie steht auch weiterhin für Volumenräder und für seriennahe Größen, die sich gut verkaufen und ohne Auflagen verbauen lassen.“

Wer drei Satz des neuen Artec-Rades ordert, den erreicht ein extra Päckchen mit dem Mikro-HeliKopter, der sich ja auch als Geschenk eignet. Reifenhändler, die vier Kinder haben, sollten zwölf Satz bestellen, wenn der Nachwuchs gleich behandelt werden soll. Doch danach ist dann Schluss. „Wir sind ja kein Hubschrauberhandel“, heißt es augenzwinkernd im Artec-Schreiben an die Händler … dv

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