Uniwheels will weiteres Wachstum mit Anleihe finanzieren

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Die Uniwheels-Gruppe plant die Platzierung einer Anleihe zur Unterstützung der weiteren Wachstumsstrategie. Der sogenannte „Uniwheels-Bond“ werde von der Uniwheels Holding (Germany) GmbH mit Sitz in Bad Dürkheim emittiert und in das Mittelstandssegment „Bondm“ der Börse Stuttgart aufgenommen. Wie Uniwheels schreibt, könnten voraussichtlich 50 Millionen Euro über die Anleihe eingenommen werden. Nach der abgeschlossenen Integration der europäischen Anteile der ATS-Gruppe in den Uniwheels-Konzern, wolle man nun auch die Finanzstruktur optimieren, heißt es dazu in einer Mitteilung des Leichtmetallräderherstellers. Mit der Platzierung sind die Münchener Finanzspezialisten Advisum beauftragt. Mit Hilfe der Emission könne aus Sicht des Unternehmens die nötige Unabhängigkeit und Flexibilität erreicht werden, um die Wachstumsstrategie der Gruppe nachhaltig umzusetzen. Insbesondere solle durch den Mittelzufluss der Ausbau von Vertrieb und Logistik sowie Kapazitätserweiterungen und Prozessoptimierungen in den bestehenden Produktionsstandorten finanziert und die bestehende Fremdkapitalstruktur optimiert werden.

Erst kürzlich hatte der Uniwheels-Konzern Rekordkennzahlen für das Geschäftsjahr 2010 mit einem Gesamtumsatz von 293,4 Millionen Euro und einem Ergebnis vor Zinsen und Abschreibungen (kurz: EBITDA) von 28,2 Millionen Euro bei einer EBITDA-Marge von 9,6 Prozent bekannt gegeben. Die Uniwheels-Gruppe ist seit 2007 kontinuierlich gewachsen. Der Umsatz konnte maßgebend durch die Akquisition der ATS-Gruppe von 2007 mit 85 Millionen Euro auf 293 Millionen Euro in 2010 gesteigert werden. „Die Integration von ATS ist nun erfolgreich abgeschlossen, was die aktuellen Unternehmenszahlen widerspiegeln. Diese Zahlen zeigen anschaulich die außerordentlich erfolgreiche Umsetzung des Programms zur konsequenten Kosten-Flexibilisierung und zur Ergebnisverbesserung, das zur Integration der europäischen ATS-Anteile und zur nachhaltigen Stärkung des Absatzes nach der weltweiten Finanzkrise aufgesetzt worden war“, heißt es dazu weiter in einer Mitteilung. Mit Blick nach vorne werde nun die weitere Ausweitung der Geschäftstätigkeit in Europa zur Bedienung der steigenden Nachfrage im Vordergrund stehen. Auch die Chancen, die der stark boomende chinesische Markt biete, sollen konsequent genutzt werden. Damit wolle die Uniwheels-Gruppe „den erfolgreichen und profitablen Wachstumskurs fortsetzen und absichern“.

Ralf Schmid, Hauptgesellschafter und Geschäftsführer der Uniwheels Holding (Germany) GmbH hierzu: „Bei einer weltweit steigenden Automobilproduktion gewinnt das Leichtmetallrad zunehmend an Bedeutung. Während im Erstausrüstermarkt gemeinsam mit den großen Automobilproduzenten immer leichtere und steifere Räder entwickelt werden, verlangt der Zubehörmarkt zusätzlich anspruchsvolle eigenständige Designs. Mit unserem Know-how und den fortschrittlichen Technologien bei der Herstellung von Leichtmetallrädern sind wir hervorragend für das Marktumfeld, sowohl im Automobilzulieferbereich als auch im weltweiten Zubehörgeschäft, aufgestellt. Zur Finanzierung des Wachstums sehen wir die Emission einer Anleihe als sinnvolle Ergänzung unserer bestehenden Bankenfinanzierung. Die Anleihe gibt uns zusätzliche Flexibilität und Unabhängigkeit, um aus der erfolgreichen strategischen Restrukturierung unserer Unternehmensgruppe weiter profitieren zu können.“

Uniwheels beliefert im Erstausrüstermarkt nahezu alle führenden Automobilhersteller. Im Zubehörmarkt tritt das Unternehmen mit den bekannten Rädermarken ATS, Rial, Alutec und Anzio auf. ab

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