Euro-Tyre: Ausgefallenes Standdesign, auch um sich von anderen abzuheben

Für Pierre van Ooij, der innerhalb eines vierköpfigen Teams für den Verkauf in Deutschland bei der Euro-Tyre BV (Venlo/Niederlande) zuständig ist, ist es die erste Reifenmesse. Aber die Internationalität auf dem Messestand ist sehr groß, so um die 30 Prozent der Besucher auf dem Stand stammen aus Deutschland, die anderen aus aller Herren Länder, schätzt Guus Wolf von Euro-Tyre.

Von einer Krise im Jahre 2009 habe man nichts gespürt, statt dessen ein Umsatzplus in der Größenordnung 15 bis 20 Prozent eingefahren, 2010 sei diese Entwicklung fortgeschrieben worden. Euro-Tyre setze zwar intensiv auf die Exklusivmarke Infinity, sei mit einer Verteilung von 70 zu 30 zugunsten der Premiummarken aber eher marktkonform aufgestellt. Die Selbstbeschränkung im preigünstigen Marktsegment habe aber auch etwas mit den Währungsverhältnissen zu tun, von denen man nicht abhängig sein wolle, erklärt Wolf, dass China-Ware auch mal schlicht zu teuer im Einkauf werden könne. Darum halte man sich auch aus dem Low-Budget-Bereich weitgehend heraus.

Mit Infinity habe man eine Marke, die ganz eindeutig höher angesiedelt sei, die frühzeitig die „S“-Markierung hatte, frei von umweltschädlichen Ölen hergestellt werde und ohne jeden Zweifel die Ansprüche, die das Umweltlabel Ende 2012 mit sich bringen werde, erfüllen könne.

Stolz sind die beiden Euro-Tyre-Manager auf das neue Internet-Layout, das noch dynamischer und intelligenter geworden sei, so Pierre van Ooij. Was die Leute dort sehen, das liege auch tatsächlich im Lager, in jeder Preiskategorie und in jeder Größe. Durch den Shop sei ein hohes Maß an Transparenz bezüglich der Verfügbarkeit erreicht. Angesichts der zunehmenden Anzahl frühzeitiger Vorbestellungen habe Euro-Tyre rechtzeitig Ware ins Lager gelegt und sich für eventuelle Engpässe bei Reifen für den kommenden Winter gewappnet.

Eine gewisse Unsicherheit wird hinsichtlich der Preisentwicklung eingeräumt, dass die Preise steigen werden, erscheint sicher, aber wann und wieviel nicht. Aber wirklich Sorgen mache man sich nicht, man habe noch immer „den goldenen Mittelweg gefunden“, meint Guus Wolf. Und das ist dann ja wohl auch der fairste Umgang des Grossisten mit einem Kunden, den man sich vorstellen kann. detlef.vogt@reifenpresse.de

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