ContiTech-Tochter Benecke-Kaliko stärkt Position in Japan

Die Benecke-Kaliko AG (Hannover) und die Tatsuta Chemical Co. Ltd. (Tokio) haben eine technische Zusammenarbeit vereinbart, um ihr Geschäft mit Oberflächenmaterialien für Automobile weltweit auszubauen. Entsprechende Verträge wurden von Takeshi Nagano (Präsident der Tatsuta) und Dr. Dirk Leiß (Vorstandsvorsitzender der zur ContiTech-Gruppe gehörenden Benecke-Kaliko AG) jetzt unterzeichnet. „Wir können dadurch Entwicklungszeiten mit japanischen Automobilherstellern in aller Welt verkürzen und erschließen uns neue Marktanteile“, nennt Leiß die Hauptgründe für die Kooperation.

Tatsuta Chemical eröffnet sich durch den Vertrag die Möglichkeit, an dem bei Benecke-Kaliko vorhandenen Oberflächen-Know-how für weitere Anwendungen im Innenraum zu partizipieren. Hier hat das Unternehmen bei der Herstellung der Oberflächenstruktur mit seiner Lasergravurtechnik eine weltweit führende Stellung. „Wir werden künftig bei Projekten gemeinsam auftreten. Dadurch schaffen wir für unsere Kunden einen Mehrwert, weil sie nur noch einen Ansprechpartner für das komplette Innenraummaterial haben“, verspricht Leiß. „Durch unsere Werke in Europa, Mexiko und China sind wir zudem weltweit vertreten.“ Eine wirtschaftliche Beteiligung wird durch den neuen Vertrag nicht geschlossen.

Die Tatsuta Chemical Co. Ltd. hat weltweit rund 120 Mitarbeiter. Die Benecke-Kaliko AG beschäftigt rund 1.400 Mitarbeiter und hatte 2009 einen Umsatz von 246 Millionen Euro. dv

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