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Goodyear zum Jahresende mit deutlich besseren Signalen aus Europa

Während die Goodyear Tire & Rubber Co. im gesamten vergangenen Jahr deutliche Rückgänge bei Umsatz und Gewinnen zu verzeichnen hatte, zeigten sich im vierten Quartal doch bereits eindeutige Erholungserscheinungen. Der Umsatz legte zum Ende des Jahres um 7,3 Prozent auf jetzt 4,437 Milliarden Dollar (3,096 Milliarden Euro) zu. Insbesondere der europäische Markt – im Gesamtjahr 2009 wohl das größte Sorgenkind – konnte im vierten Quartal noch einmal kräftig aufholen. So gelang in Europa eine Umsatzsteigerung von immerhin 10,9 Prozent auf jetzt 1,559 Milliarden Dollar (1,088 Milliarden Euro). Dazu verkaufte Goodyear in Europa 16,2 Millionen Reifen (+7,3 Prozent). In Nordamerika hingegen gingen die Umsätze auch im vierten Quartal zurück, wenn auch nur um drei Prozent auf 1,884 Milliarden Dollar (1,314 Milliarden Euro).

Darüber hinaus konnte sich der US-Konzern über ein gutes operatives Geschäft in Europa zum Ende des vergangenen Geschäftsjahres freuen. In Europa erzählte der drittgrößte Reifenhersteller der Welt immerhin einen operativen Gewinn von 125 Millionen Dollar (87 Millionen Euro), was ziemlich genau der Hälfte des gesamten operativen Konzerngewinns im Berichtsquartal entspricht. Die operative Marge für Europa lag demnach auch bei stattlichen acht Prozent. Insgesamt profitierte der Konzern aber auch von verbesserten Margen, geringeren Rohstoffkosten und einer stärkeren Nachfrage in den Wachstumsmärkten. Der Nettogewinn des Quartals belief sich auf 107 Millionen Dollar (75 Millionen Euro) bzw. 44 Cents pro Aktie. Analysten waren im Vorfeld von einem Verlust von 9 Cents pro Aktie und einem Umsatz von 4,2 Milliarden Dollar ausgegangen.

Weitere Details hierzu erfahren Sie in unserem Geschäftsberichte-Archiv.

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