“Politische Weichenstellung” in Sachen Motorradführerschein angemahnt

Mittwoch, 17. Februar 2010 | 0 Kommentare
 

Nachdem sich jüngst schon der Bundesinnungsverband für das deutsche Zweiradmechanikerhandwerk (BIV Zweirad) für ein verändertes Führerscheinrecht bei Motorrädern starkgemacht hat, um dem Markt darüber vielleicht neue Impulse zu verleihen, unterstreicht der Industrieverband Motorrad (IVM) nun ebenfalls zu wiederholtem Male die Bedeutung des Ganzen für die Branche. Für den IVM ist die nationale Umsetzung der dritten europäischen Führerscheinrichtlinie demnach von “erster Priorität”. Denn der Zugang neuer Interessenten zu motorisierten Zweirädern sei ein “entscheidender Faktor für gesundes, wirtschaftliches Wachstum und das Umkehren des zuletzt über Jahre hinweg zu verzeichnenden Abwärtstrends bei den Zulassungszahlen”.

Von mehr Führerscheinen für das bzw. einem einfacheren Zugang zum motorisierten Zweirad verspricht man sich bei einer entsprechenden “Umsetzung mit Augenmaß und unter Berücksichtigung der Sicherheitsaspekte” wie der BIV Zweirad Wachstum im Motorradmarkt. “Die motorisierte Zweiradbranche steht für mehr als 30.

000 Arbeitsplätze in der Bundesrepublik Deutschland, für bezahlbare Mobilität und attraktive und emotionale Freizeitgestaltung. Drei Aspekte, für deren weiteren Ausbau wir arbeiten aber auch bereit sind zu kämpfen. Wir können und wollen unseren Beitrag zur Konjunkturbelebung in Deutschland leisten”, sagt der IVM und mahnt zugleich politische Unterstützung an.

Bundes- und Landespolitiker werden aufgefordert, möglichst schnell die Weichen für die nationale Umsetzung der EU-Führerscheinrichtlinie zu stellen. “Wir wollen und brauchen positive Signale”, so der Branchenverband. .

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Kategorie: Markt

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