Unternehmerfamilie Michelin transferiert Geld von Liechtenstein nach Frankreich

Als die Pariser Staatsanwaltschaft im Frühjahr 2009 ankündigte, gegen Michelin eine Untersuchung wegen des Verdachts auf Steuerbetrug einleiten zu wollen, spielte ein Konto bei der liechtensteinischen Bank LGT eine gewisse Rolle. Laut der Börsenzeitung hat François Michelin über einen Anwalt jetzt mitteilen lassen, das dort liegende Geld sei der Stiftung Copa zuzurechnen und von seinen Vorfahren angelegt worden, um damit humanitäre Projekte zu finanzieren. Demnach handelt es sich um eine Summe von 400 Millionen Euro, die nichts mit dem Unternehmen Michelin zu tun habe und im Rahmen einer Legalisierungsaktion der französischen Regierung nunmehr von Liechtenstein nach Frankreich transferiert werde.

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