Hayes Lemmerz vor dem Ende des Insolvenzverfahrens

Nicht wie von Optimisten gehofft bereits im September, aber immerhin noch dieses Jahr könnte der Stahl- (für Pkw und Lkw) und Aluminiumradhersteller (für Pkw) aus den Fesseln von “Chapter 11” entlassen werden. Die US-Gesellschaften von Hayes Lemmerz International, Inc. (Northville/Michigan) waren am 11. Mai dieses Jahres unter diesen Schutzschirm des amerikanischen Insolvenzrechts geflohen, nachdem sie von der Schuldenlast erdrückt zu werden drohten. Jetzt hat das Konkursgericht Deleware einem Reorganisationsplan des Unternehmens zugestimmt, der zur Hoffnung berechtigt, spätestens im Dezember wieder frei vom Druck des Insolvenzrechts zu sein. Der Plan sieht eine verbesserte Bilanz und dabei vor allem einen geringeren Fremdfinanzierungsgrad vor, die Schuldenlast von 720 Millionen US-Dollar soll zu diesem Zeitpunkt auf etwa 240 Millionen verringert sein. Eine weitere Voraussetzung für die Rückkehr in den freien Wettbewerb – die Last der Krankenversicherungen für ehemalige Mitarbeiter für Pensionsverpflichtungen zu verringern – konnte inzwischen durch Verhandlungen mit den betroffenen Organisationen geschaffen werden. Der Chairman und CEO von Hayes Lemmerz Curtis J. Clawson erwartet nach Abschluss des Insolvenzverfahrens einen schlankeren, wettbewerbsfähigeren und gut positionierten Wettbewerber im globalen Rädermarkt.

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