In Österreich erst 60 Prozent der Pkw auf Winterreifen unterwegs

Montag, 2. November 2009 | 0 Kommentare
 

Bereits Mitte Oktober waren höher gelegene Straßen in Österreich zeitweise mit Schnee bedeckt – trotzdem sind noch rund 40 Prozent aller Pkw in der Alpenrepublik auf Sommerreifen unterwegs. Das hat eine aktuelle Umfrage des Verbandes der Reifenspezialisten Österreichs (VRÖ) ergeben. Seit 1.

November müssen in dem Land Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen bei winterlichen Fahrbahnverhältnissen mit Winterausrüstung ausgestattet sein. Für schwerere Fahrzeuge gilt die Winterreifenpflicht ab diesem Datum in jedem Fall. Mit Schneefahrbahnen – auch in Tallagen – müsse jetzt jederzeit gerechnet werden, trotzdem seien noch rund eineinhalb Millionen Pkw mit Sommerreifen ausgerüstet, warnt der VRÖ vor den daraus resultierenden Sicherheitsrisiken einerseits sowie auch vor einer drohenden Verwaltungsstrafe in Höhe von bis zu 5.

000 Euro andererseits, mit denen Fahrzeuglenker rechnen müssten, wenn sie auf winterlichen Straßen mit Sommerreifen unterwegs sind. “Auf die Reifenspezialisten wartet also in den nächsten Tagen noch jede Menge Arbeit”, ist man bei dem Reifenhandelsverband überzeugt, nach dessen Worten der Geschäftsverlauf bei 40 Prozent seiner Mitgliedbetriebe bis dato im Pkw-Bereich “viel besser” als im Vorjahr gelaufen ist. Das ist ein weiteres Ergebnis der jüngsten VRÖ-Umfrage, bei der jeweils weitere 30 Prozent angegeben haben, die Geschäfte seien bislang “besser” bzw.

“gleich” wie 2008 gelaufen. Zurückhaltender wurde der Verkauf von Nutzfahrzeugreifen beurteilt. Die VRÖ-Erhebung kommt zu dem Ergebnis, dass je 25 Prozent der Reifenspezialisten den Absatz von Lkw-Reifen als “viel besser” bzw.

“besser” oder “gleich” wie im Vorjahr einstufen. Lediglich je 12,5 Prozent sprechen demnach von “schlechteren” bzw. “viel schlechteren” Verkaufsergebnissen.

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Kategorie: Markt, Produkte

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