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Continental Automotive Group auf der IAA

Die Automotive Group der Continental AG hat anlässlich der 63. Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt am Main den Kommunikationsfokus auf die großen Zukunftsthemen der Automobilindustrie gelegt. Im Mittelpunkt der Gespräche mit Kunden und Medien werden kostengünstige Entwicklungen für individuelle Mobilität weltweit, die Senkung von Emissionen, Sicherheit in allen Fahrzeugklassen und eine bequeme Bedienung und Vernetzung des Autos stehen. Inspiriert durch den Anspruch, unfall- und verletzungsfreies Autofahren (Zero Accidents), ressourcen- und umweltschonende Mobilität (Zero Emissions) sowie intelligenten und bestens vernetzten Straßenverkehr (Always On) Wirklichkeit werden zu lassen, bietet die Automotive Group hierzu den Automobilherstellern ein breites Produktportfolios.

Autofahren muss bezahlbar sein, aber gleichzeitig auch sicher und nachhaltig. Fahrer und Passagiere müssen stets informiert bleiben. Die Antwort von Continental auf dieses Anforderungsprofil ist ein umfassendes, skalierbares Produktportfolio für einen wachsenden Markt von Klein- und Kompaktfahrzeugen in den Schwellen- ebenso wie in den Industrieländern. Mit seiner Präsenz auf allen Automobilmärkten, integrierten Entwicklungsnetzwerken, lokalen Fertigungsstätten und einem modularen Ansatz bei Komponenten- und Systemintegration biete Continental kosteneffiziente, leichtgewichtige, kleine und flexible Produktlösungen, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Sicherheit für alle“ steht bei der Division Chassis & Safety für skalierbare Sicherheitstechnologien. Die Entwicklung eines 24-Gigahertz-Mittelbereichsradars wird Fahrerassistenzsysteme auch in kleinere Fahrzeugklassen bringen. Der Abstandssensor für den Notbremsassistenten EBA-City kann Auffahrunfälle bis 30 km/h vermeiden. Er beobachtet mit Laserstrahlen die Verkehrsbedingungen bis etwa acht Meter vor dem Fahrzeug. Unterschreitet der Abstand ein kritisches Maß, wird eine autonome Bremsung veranlasst. Das neue Bremssystem MK 100 lässt sich beliebig vom Motorrad-ABS bis hin zu ESC- oder Assistenzfunktionen skalieren. Integriert wird bei der Elektronischen Parkbremse: Kosten- und Bauraumvorteile entstehen durch die Integration der Leistungselektronik des elektrischen Kombisattels mit integrierter Aktuatorik in das ESC-Steuergerät.

Auf der IAA 2009 werden die Fahrzeughersteller Fahrzeugstudien auf Basis von Elektromotoren präsentieren. Die Division Powertrain liefert bereits heute Lithium-Ionen-Akkus für Serienfahrzeuge und ist auch stark in die Entwicklung für neue Hybrid- und Elektrofahrzeugplattformen eingebunden. Mit dem Continental-Modulbaukasten für Elektro- und Hybridantriebe sind bereits Leistungen von über 150 Kilowatt (204 PS) möglich. Parallel arbeitet der Automobilzulieferer weiter an der Optimierung des klassischen Antriebsstrangs. So geht Ende 2009 bei Continental die weltweit erste elektro-mechanische Getriebesteuerung für trockene Doppelkupplungsgetriebe in Serie. Besondere Bedeutung hat der Continental-Turbolader mit einem Verbrauchseinsparpotential von bis zu 15 Prozent.

„Always On“ steht für die Vision der Division Interior von der kontinuierlichen Vernetzung innerhalb des Fahrzeuges sowie mit dem Fahrer, den Passagieren und der Außenwelt. Um diese Vision zu realisieren, sorgt Interior für eine verbesserte Vernetzung der verschiedenen Fahrzeugsysteme, eine Benutzerführung mit Hilfe moderner Anzeigesysteme und für eine auf die Senkung der Kosten hin optimierte Systemintegration. Mit dem neuen Bedien- und Systemkonzept „Simplify your Drive“ erhält der Fahrer Zugriff auf unterschiedliche Fahrzeugcharakteristika wie Sport-, Eco- oder Komfort. So ermöglicht die Division eine Vereinfachung der Fahrzeugbedienung. Interior setzt zusätzlich auf Elektronikkomponenten in den kostengünstigsten Fahrzeugen. Hier bietet der Geschäftsbereich eine Bandbreite von Steuergeräten und Anzeigesystemen an, mit deren Hilfe die Ansprüche der Autofahrer auch in den sich entwickelnden Märkten erfüllt werden sollen.

Die Automotive Group erzielte mit den drei Divisionen Chassis & Safety (5,1 Mrd. Euro Umsatz, 27.000 Mitarbeiter), Powertrain (4 Mrd. Euro Umsatz, 25.000 Mitarbeiter) und Interior (5,9 Mrd. Euro Umsatz, mehr als 30.000 Mitarbeiter) im Jahr 2008 einen Umsatz von rund 15 Mrd. Euro, sie ist an über 130 Standorten weltweit aktiv. Als Partner der Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie entwickelt und produziert sie Produkte und Systeme für eine automobile Zukunft, in der individuelle Mobilität und Fahrfreude mit Fahrsicherheit, Umweltverantwortung und Wirtschaftlichkeit in Einklang stehen sollen.

Die Division Chassis & Safety entwickelt und produziert elektronische und hydraulische Brems- und Fahrwerkregelsysteme, Sensoren, Fahrerassistenzsysteme, Airbagsysteme, Scheibenreinigungssysteme sowie elektronische Luftfedersysteme. Kernkompetenz ist die Integration aktiver und passiver Fahrsicherheit in ContiGuard. Die Division Powertrain integriert Systemlösungen rund um den Antriebsstrang. Das Produktportfolio reicht von Benzin- und Dieseleinspritzsystemen über Motor- und Getriebesteuerungen inklusive Sensoren und Aktuatoren sowie Kraftstofffördersysteme bis hin zu Komponenten und Systemen für Hybridantriebe. In der Division Interior dreht sich alles um das Informationsmanagement. Zum Produktspektrum gehören Instrumente und Multifunktionsdisplays, Kontroll- und Steuergeräte, elektronische Fahrzeug-Zugangssysteme, Reifeninformationssysteme, Radios, Multimedia- und Navigationssysteme, Klimaanlagensteuerungen und -bedienungen, Telematiklösungen sowie Cockpits.

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