Ford trennt sich von vielen Zulieferern

US-Autobauer Ford wolle sich von fast der Hälfte seiner bisherigen Partner trennen und bis Jahresende 850 Zulieferer auswählen, die wichtig für die Zukunft des Unternehmens seien, zitiert die Nachrichtenagentur Reuters Tony Brown, den Vizepräsidenten der Ford-Einkaufssparte. Im vergangenen Jahr zählte das Lieferantennetz des zweitgrößten US-Autobauers noch 1.683 Zulieferer. Brown sagte, Ford wolle Überkapazitäten abbauen und sicherstellen, dass ausgewählte Zulieferer profitabel wachsen könnten.

Die Entscheidung von Ford könnte viele Betriebe in der gebeutelten Zulieferbranche hart treffen, die bereits unter der Krise der Ford-Rivalen General Motors und Chrysler leidet. Sollten reihenweise Zulieferbetriebe zusammenbrechen, könnte das für alle Hersteller gefährlich werden, die in den USA produzieren und auf Autoteile angewiesen sind. Im Jahr 2008 arbeiteten bei den US-Zulieferfirmen Erhebungen zufolge rund 600.000 Menschen.

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