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Lanxess mit breiter Präsenz in Russland und der GUS

Der Spezialchemie-Konzern Lanxess hat seine neue Vertriebsgesellschaft in Moskau eröffnet. Über diese werden künftig die Unternehmensgeschäfte in Russland und anderen Ländern der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) gesteuert. Ihren Hauptsitz hat die OOO Lanxess im Federation Tower und wird von dort in erster Linie Hochleistungskautschuke sowie Spezialchemikalien und Hightech-Kunststoffprodukte vertreiben. Die 100-prozentige Lanxess-Tochter Rhein Chemie plant darüber hinaus nahe der östlich von Moskau gelegenen Stadt Nischni Nowgorod den Bau einer Produktionsanlage, in der ab Mitte 2010 polymergebundene Additive und Trennmittel für die kautschukverarbeitende Industrie und die Reifenbranche hergestellt werden sollen.

Lanxess erwirtschaftete 2007 in Russland einen Umsatz in Höhe von rund 40 Millionen Euro und wird in Moskau zunächst mit 30 Mitarbeitern unter der Leitung von Geschäftsführer Georges Barbey starten. „Unser Engagement in Russland stellt einen großen Schritt in der langfristigen Wachstumsstrategie unseres Unternehmens dar, insbesondere in den BRIC-Ländern, auf die bereits 15 Prozent des Konzernumsatzes entfällt“, so Axel C. Heitmann, Vorstandsvorsitzender der Lanxess AG.

Vor kurzem wurde auch in Kiew in der Ukraine eine Zweigniederlassung gegründet. Das Unternehmen erwartet, dass die Wirtschaft in Russland und der GUS in den kommenden Jahren erheblich stärker wachsen wird als in Westeuropa. Getrieben wird dieses Wachstum von der Automobil-, Reifen-, Agrar-, Chemie-, Bau- und Elektronikindustrie, welche die hochwertigen Spezialchemieprodukte benötigen, die Lanxess herstellt. „Wir sehen für uns ein großes Entwicklungspotenzial in Russland über die aktuelle Wirtschaftskrise hinaus, und wir möchten unseren Marktanteil in Zukunft konsequent ausbauen“, sagt Vorstandsmitglied Werner Breuers.

Zusammenarbeit mit Russischer Akademie der Wissenschaften

Lanxess steht ferner kurz vor einer Kooperationsvereinbarung auf dem Gebiet der Forschung mit der Russischen Akademie der Wissenschaften – einer der weltweit renommiertesten wissenschaftlichen Einrichtungen, die bereits vor 285 Jahren gegründet wurde. Die Partner wollen aktiv Informationen über wissenschaftliche Trends und innovative Forschungsentwicklungen austauschen. „Diese Kooperation unterstreicht deutlich unser langfristiges Engagement auf dem russischen Markt und wird erheblich zu unserer innovationsgetriebenen Produktstrategie beitragen“, betont Breuers.

Lanxess präsentiert sein Produktportfolio auch auf der Messe „Tires & Rubber 2009“, die dieser Tage im Messezentrum Krasnaya Presnya stattfindet. „Wir möchten uns den jeweiligen Branchen in Russland als innovativer, zuverlässiger sowie umweltbewusster Partner darstellen und gleichzeitig mit unseren Technologien, Produkten und Dienstleistungen neue Trends einläuten“, erklärt Georges Barbey. „Unsere Präsenz in Moskau bedeutet auch, dass wir unseren Kunden nun ein Stück näher sein können – ein wichtiger Aspekt für Erfolg in der chemischen Industrie.“

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