Weiter Sorgen um Titans Freeport-Werk

Inzwischen ist nach einer zweiwöchigen Produktionsunterbrechung im Titan-Reifenwerk von Freeport (Illinois) die Arbeit zwar wieder aufgenommen worden, die Kommunen sind aber alarmiert, dass über die für März angekündigte ebenfalls zweiwöchige erneute Produktionspause hinaus das Werk grundsätzlich in seinem Bestand gefährdet sein könnte. Denn Titan-Chef Maurice Taylor und Werksdirektor Bill Campbell haben darauf hingewiesen, dass im Werk Freeport, welches das Unternehmen vor gut drei Jahren von Goodyear übernommen hatte, die Kosten pro Arbeiter bei ca. 100.000 US-Dollar pro Jahr liegen, in den beiden Werken Des Moines (Iowa) und Bryan (Ohio) aber nur bei etwa 70.000 respektive 75.000 Dollar.

In Des Moines und Bryan expandiert Titan angesichts der guten Auftragslage vor allem bei großen Landwirtschaftsreifen und stellt neue Arbeitskräfte ein, in Freeport nicht. Der örtliche Bürgermeister von Freeport fürchtet, dass 500 Arbeitsplätze verloren gehen könnten, wenn nicht rechtzeitig Maßnahmen getroffen werden. Der aktuelle Tarifvertrag für die Reifenfabrik in Freeport läuft bis zum 15. November 2010.

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