Wesseler räumt Brandruine in Buchholz

Donnerstag, 29. Januar 2009 | 0 Kommentare
 

Es gibt im deutschen Reifenhandel – trotz wachsendem Umweltbewusstsein – offenbar immer mehr die Unsitte, containerweise Altreifen über Geschäftemacher zu entsorgen, denen in der Regel jedwede Zertifizierung als Entsorgungsfachbetrieb oder Genehmigung zum Betreiben eines Altreifenlagers fehlt. Natürlich muss der Reifenhandel für eine fachgerechte Entsorgung von Altreifen bezahlen. Und natürlich möchte man gerne diese Kosten sparen, wird gegenüber dem Endverbraucher doch die anfallende Entsorgungsgebühr, die üblicherweise bei über zwei Euro pro Pkw-Reifen liegt, gerne als Rabattinstrument bzw.

Margenbringer entfremdet. Solche Praktiken führen aber dazu, dass den illegalen Machenschaften krimineller Unternehmer Vortrieb geleistet wird. Denn es sind diese ‚Altreifenentsorger’, die – sobald alle verwertbaren Reifen verkauft sind – illegale Deponien hinterlassen, den Verpächter der Immobilie (ob Halle oder Freifläche), wo diese Reifen lagern, vor große Probleme stellt und oft genug noch größere Umweltprobleme hervorrufen, wenn die hunderte Tonnen illegal gelagerter Schrottreifen ‚spontan’ in Flammen aufgehen.

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Kategorie: Markt, Runderneuerung

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