In Nordrhein-Westfalen nur jeder Zweite auf Winterreifen unterwegs

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Trotz Kältewelle und winterlichen Straßenverhältnissen in weiten Teilen Deutschlands ist dennoch so mancher Autofahrer offenbar nicht auf Winterreifen unterwegs. So berichtet die Initiative Pro Winterreifen, dass am Tag vor Dreikönig nach Schätzungen der Polizei zumindest in Nordrhein-Westfalen nur jedes zweite Auto mit Winterreifen am Straßenverkehr teilnahm. “Auch wenn die Winterreifenverordnung keine generelle Winterreifenpflicht begründet, muss derjenige, der bei Eis, Schnee und Matsch mit dem Auto unterwegs sein will, für eine angepasste Bereifung sorgen”, sagt Polizeihauptkommissar Peter Küpper, Verkehrssicherheitsberater der Bonner Polizei. “Winterreifen sind die richtige Entscheidung”, meint er. Denn dadurch lassen sich seiner Erfahrung nach Staus und so mancher unnötige Unfall vermeiden. Allerdings nur dann, wenn die montierten Winterreifen auch eine ausreichende Profiltiefe aufweisen, wobei Küpper in diesem Zusammenhang auf einen Wert von mindestens vier Millimetern verweist. Unterhalb dieser Grenze verringere sich das Haftungspotenzial, und wenn der Reifen dann noch durch Matsch und Schnee müsse, reiche die verbleibende Profiltiefe unter Umständen nicht aus, um Wasser und Schnee aufnehmen und abführen zu können.

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