Archiv für September, 2002

Degussa erhöht die Preise

Montag, 30. September 2002 | 0 Kommentare

Die Degussa AG, einer der weltweit größten Lieferanten von Industrierußen für die Reifenfertigung, erhöht mit Wirkung 28. Oktober in Europa die Preise. Kostensteigerungen – insbesondere im Bereich Umwelt – konnten in den letzten 24 Monaten durch vielfältige Maßnahmen zwar teilweise kompensiert werden. Die Sicherstellung der Produktion sowie die Erfüllung gesetzlicher Erfordernisse machen es aber nun unumgänglich, einen Teil der Kostensteigerungen weiterzugeben. Hinweis der Degussa AG: “In unserer Pressemitteilung vom 23.09.02, die als Grundlage Ihrer Berichterstattung diente, gaben wir eine Preiserhöhung für Pigment Carbon Blacks bekannt. Pigment Carbon Blacks sind ein Teil des Carbon Black Portfolios von Degussa, aber eben nur ein Teil davon. Bisher nicht von einer Preiserhöhung betroffen sind Rubber Blacks, die unter anderem in der Reifenindustrie Verwendung finden.

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Ferrari-Perfektionismus in Indianapolis

Ferrari-Perfektionismus in Indianapolis

Montag, 30. September 2002 | 0 Kommentare

Ein ungefährdeter Doppelsieg des Ferrari-Teams machte alles klar: Nach dem Weltmeister stellt das Team nun auch den Vize-Weltmeister und es hatte sich ohnehin mit jetzt bereits sagenhaften 205 Punkten die Weltmeisterschaft der Konstrukteure gesichert vor den abgeschlagenen Teams von BMW-WilliamsF1 mit 89 Punkten und McLaren-Mercedes mit 61 Punkten. Die Kombinationen Schumacher/Barrichello, Ferrari und Bridgestone beherrschen die gesamte Konkurrenz nahezu nach Belieben. McLaren-Mercedes-Pilot David Coulthard sicherte Michelin mit einem unbedrängt herausgefahrenen dritten Rang beim Großen Preis der USA ein weiteres Podest-Ergebnis. Hinter dem Schotten erreichten mit Juan-Pablo Montoya im BMW WilliamsF1 sowie Jarno Trulli am Steuer eines Renault R202 die Punkte-Plätze vier und fünf. Das BMW-WilliamsF1-Team und Michelin stehen damit ein Rennen vor Saisonende als Vize-Konstrukteurs-Weltmeister fest. .

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Reifengarantie von Volkswagen

Montag, 30. September 2002 | 0 Kommentare

Mit Beilagen zu aktuellen Tageszeitungen werben Volkswagen-/Audi-Vertragshändler derzeit für die Umrüstung auf Winterreifen. Im Programm finden sich im Aktionszeitraum Oktober/November Kompletträder bestückt mit Pneus der Top-Marken Bridgestone, Continental, Dunlop, Goodyear, Michelin und Pirelli, aber mit dem Mabor Winter Jet wird zudem ein "Markenreifen aus dem Hause Continental" beworben. Interessant dabei, dass neben einem Einlagerungsservice gleichzeitig eine kostenlose Garantie bei Kauf eines Reifens oder Komplettrades mit angeboten wird. Der 24-monatige Schutz greift demnach bei Reifenschäden durch eingefahrene Nägel, Bordsteinanprall oder bei Vandalismus. Übrigens ist die Garantie nicht auf Pkw der Marke Volkwagen beschränkt. Mehr Informationen dazu sollen Internet-Seiten unter der Adresse www.reifengarantie.de bereithalten, zurzeit ist dort aber noch "Baustelle". Die Domain jedenfalls ist auf die Stuttgarter GPP Werbeagentur GmbH registriert, die nach eigenen Angaben über das Tochterunternehmen Wündrich-Meissen-Creativ-Consulting neben VW/Audi auch Reifenhersteller Continental zu seinen Kunden zählt.

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Großer Feldtag in Aschara

Montag, 30. September 2002 | 0 Kommentare

Die Agrartechnik Wennekamp GmbH lädt für den 17. Oktober 2002 zum 2. Großen Feldtag ein.

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Heiße Gerüchte um Goodyear und Gibara (Updated)

Samstag, 28. September 2002 | 0 Kommentare

Spekulationen allenthalben in Akron. Nachdem der Kurs der Goodyear-Aktie auf den tiefsten Stand der letzten zehn Jahre gefallen ist, stellt sich die Frage nach Konsequenzen für die Führungsebene immer nachhaltiger. Derzeit sind Goodyear-Aktien für weitaus weniger als 10 US-$ zu bekommen und amerikanische Zeitungen weisen auf die Tatsache hin, dass der Börsenwert gegenüber Januar 1996, als Sam Gibara die Führung des Unternehmens übernahm, um 80 Prozent gesunken sei. Der Konzern hatte im Vorjahr einen Verlust von mehr als 200 Millionen US-$ zu verkraften und auch in diesem Jahr ist die Wende nicht geschafft. Goodyear ist längst nicht mehr in der Offensive, sondern der Konzern steht mit dem Rücken zur Wand. Nicht allein, dass Goodyear-Anleihen als “Junk Bonds” und somit als “Müll” herabgestuft wurden, dass sich die Ratings verschlechterten mit der Folge, dass künftige Kredite teurer werden, sondern intern -so die Gerüchte- werden selbst bis dahin für absolut undenkbar gehaltene Szenarien geprobt. Doch bei aller Skepsis sind sich fast alle Beobachter immer noch dahingehend einig, dass Goodyear die Probleme doch noch aus eigener Kraft lösen kann, sofern jetzt die richtigen Maßnahmen eingeleitet und dann auch konsequent umgesetzt werden. Dem Vernehmen nach findet am Dienstag dieser Woche eine lang geplante Aufsichtsratssitzung statt. Ob dabei auch Führungsfragen besprochen werden, ist nicht bekannt.

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Michelin allenthalben auf der Pariser Motor Show

Samstag, 28. September 2002 | 0 Kommentare

Die OCP (Optimized Contact Patch) Technologie präsentiert Michelin auf dem Pariser Autosalon. Mit der OCP Technologie können sich die Räder, ähnlich einem Motorrad, zum Kurveninneren neigen, was in allen Situationen einen optimalen Bodenkontakt ermöglicht. Das System befindet sich derzeit bei mehreren Fahrzeugherstellern im Test für den Einsatz in zukünftigen Fahrzeugen der Oberklasse. Ferner: 2003 wird Michelin das in Zusammenarbeit mit TRW entwickelte Luftdrucküberwachungssystem EnTire auf den Markt bringen. Auch die Entwicklung eines aktiven Luftdruck-Management Systems zusammen mit WABCO und der Unterstützung von TRW und SKF, setzt Michelin fort. Die Markteinführung dieses Systems ist für 2005 geplant. Auch dieser noch junge Unternehmenszweig hat interessante Neuigkeiten zu melden: ViaMichelin hat sich mit Télé Atlas zusammengetan, um eine gemeinsame On-Board Navigations-CD-ROM anzubieten. Michelin Editions des Voyages schließlich veröffentlicht eine Reihe neuer Reiseführer und Straßenkarten, darunter die LOCAL Straßenkarten, die besonderen Schwerpunkt auf kleinere Straßen legt und Anwohnern und erkundungsfreudigen Touristen gute Dienste leisten wird..

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Michelin PAX System für den neuen Audi A8 –

Samstag, 28. September 2002 | 0 Kommentare

Der neue Audi A8 wird bereits ab seinem Verkaufsstart in Europa im November 2002 mit dem Michelin PAX System als Sonderausstattung erhältlich sein. Das unterstreicht nach Michelin-Angaben das große Potential der PAX Technologie in den Bereichen Sicherheit und Mobilität. Auch zwei Konzeptautos - Systemträger zukünftiger Technologien - auf dem Autosalon in Paris sind mit dem PAX System ausgestattet: der Renault Ellipse und der Citroën C Airdream.

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Michelin Alpin gewinnt auch ÖAMTC Winterreifen-Test

Michelin Alpin gewinnt auch ÖAMTC Winterreifen-Test

Samstag, 28. September 2002 | 0 Kommentare

Der neu entwickelte Michelin Alpin hat es auch beim Winterreifen-Test des ÖAMTC auf Anhieb ganz nach oben aufs Treppchen geschafft. Den Ausschlag geben die guten Noten in allen entscheidenden Disziplinen. 28 Winterreifen hat der ÖAMTC insgesamt getestet. 14 Typen der Größe 175/65 R14 und 15 Typen der Größe 195/60 R15 standen auf dem Prüfstand. Fünf Modelle der kleineren Kategorie, geeignet für Polo, Corsa und Co., sichern sich das Prädikat "besonders empfehlenswert". Für Mittelklasse-Modelle wie den Ford Focus sind die Reifen der Dimension 195/60 R15 geeignet. Hier verleihen die Tester die höchste Auszeichnung viermal. Bei beiden Größen setzt sich der Michelin Alpin an die Spitze des Testfelds. Der in Unterbau, Profil und Mischung komplett neu konstruierte Winterreifen überzeugte die Tester nicht nur mit seinen Fahreigenschaften, sondern auch durch geringen Rollwiderstand und eine sehr gute Note im Verschleiß. Am Test waren außer dem ÖAMTC auch weitere europäische Automobilclubs beteiligt, unter anderem der deutsche Automobilclub ADAC. Willy Matzke, der Testleiter des ÖAMTC zeigt sich nach dem Test beeindruckt von den Qualitäten des Debütanten: "Dass der neue Michelin Alpin bei den beinharten Kontroll-Tests im Sommer auf Schnee in Neuseeland gleich zum Testsieger wurde, hat selbst die erfahrenen Tester überrascht.

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Erweiterung der Zusammenarbeit von Bosch und Michelin

Samstag, 28. September 2002 | 0 Kommentare

Die Robert Bosch GmbH, Stuttgart, und die Michelin-Gruppe, Clermont-Ferrand, haben ein Gemeinschaftsunternehmen für integrierte Fahrdynamikmanagement-Systeme gegründet. Die neue Gesellschaft mit Namen Integrated Safety Systems ISS hat ihren Sitz in Paris. Zweck des Gemeinschaftsunternehmens ist die Markteinführung neuer Systeme, die durch die gemeinsamen Entwicklungsaktivitäten der Partner entstehen. 2001 hatten beide Unternehmen eine Zusammenarbeit auf den Gebieten Reifen und Fahrwerkregelsysteme vereinbart mit dem Ziel, Sicherheit und Zuverlässigkeit von Automobilen durch ein optimales Zusammenspiel von Reifen und elektronischen Bremsregelsystemen zu verbessern. Bosch fertigt Kraftfahrzeugtechnik in 140 Werken auf allen fünf Kontinenten und erzielte im Jahr 2001 mit 143 000 Mitarbeitern in diesem Bereich einen Umsatz von 23,2 Milliarden Euro. Der Bosch-Geschäftsbereich Chassissysteme, ein führender Hersteller von Bremssystemen, beschäftigt 18 000 Mitarbeiter und erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 4,5 Milliarden Euro. Michelin fertigt und liefert Reifen für Personenwagen, leichte und schwere Nutzfahrzeuge, Zweiräder, Land- und Baumaschinen, sowie für Flugzeuge bis hin zum amerikanischen Space Shuttle, und entwickelt Federungs- und Geräuschdämpfungssysteme. Michelin hat rund 80 Fertigungsstätten auf fünf Kontinenten und ist mit seiner Vertriebsorganisation in 170 Ländern präsent. Mit 130 000 Mitarbeitern erzielte die Gruppe im Jahr 2001 einen Umsatz von 15,8 Milliarden Euro.

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Conti- und Michelin-Chef im Analysten-Gespräch

Freitag, 27. September 2002 | 0 Kommentare

Anlässlich der Pariser Motor Show trafen der Vorstandsvorsitzende von Continental, Manfred Wennemer, und Michelin-Chef Edouard Michelin mit Analysten zusammen, um die Erwartungshaltungen ihrer Unternehmen für die nähere Zukunft zu erläutern. E. Michelin hebt einerseits die etwa 15prozentigen Preiserhöhungen für Rohstoffe in den ersten sechs Monaten diesen Jahres hervor, die das Geschäftsergebnis des zweiten Halbjahres belasten werden. Michelin-Strategie werde sein, aus den Reifen den Mehrwert zu generieren, Reifen sollten nicht als Commodity-Produkte betrachtet werden. Das Unternehmen wird außerdem die Produktion in Ländern mit niedrigen Arbeitskosten ausbauen. Laut M. Wennemer komme die Restrukturierung Continentals in Europa voran und trage Früchte, er erwähnt dabei die Skaleneffekte, die sich aus der Konzentration der Lkw-Reifenfertigung in Puchov (Slowakei) ergeben haben. Schwierig sei hingegen weiterhin die Lage auf dem US-Markt, im dortigen Ersatzgeschäft entfallen beim Markenmix derzeit 80 Prozent auf General Tire und 20 Prozent auf Continental, man strebe aber die Annäherung an eine 50:50-Quote an. Hoffnungen knüpft der Conti-Chef auf die bevorstehende neue US-Gesetzgebung (TREAD act), von der sein Unternehmen durch Luftdruckkontrollsysteme profitieren könne.

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