Zuliefererindustrie fordert technologieoffene Kaufanreize für Pkw

Die ArGeZ, die Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie, die 9.000 Zulieferer mit einer Million Beschäftigten und einem Umsatz von rund 218 Milliarden Euro vertritt, fordert von der Politik, die Nachfrage zu stimulieren, „ansonsten stehen viele mittelständische Zulieferbetriebe vor dem Aus. Kaufanreize wären dafür geeignet, gleichzeitig auch den Klimaschutz voranzubringen, so die ArGeZ in einer Mitteilung. Die industriellen Zulieferketten bestehen aus einer großen Anzahl vorwiegend mittelständischer Betriebe im ganzen Land, viele davon im ländlichen Raum.

„Kaufanreize für Pkw und andere Produkte könnten die Nachfrage anschieben. Diese müssten technologieoffen sein und eine möglichst breite Wirkung entfalten, d.h. nicht nur auf einzelne Nischenprodukte wie z.B. Elektromobile beschränkt sein. Auch modernste Verbrennertechnik im Austausch gegen ältere Modelle würde einen nicht unerheblichen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten“, so die Arbeitsgemeinschaft weiter. „Wenn die Nachfrage nach Automobilen und anderen Produkten bis zum Jahresende auf diesem niedrigen Niveau verbleibt, wäre das für viele Zulieferer in Deutschland das Aus. Und diese weltweit einzigartige Struktur aus vielen mittelständischen Zulieferbetrieben kommt dann auch nicht mehr zurück“, so Christian Vietmeyer, Sprecher der ArGeZ. ab

 

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