Nach Uniwheels-Übernahme: Superior macht Umsatz- und Gewinnsprung

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Superior Industries International hat seinen aktuellen Quartalsbericht veröffentlicht und kann sich – wie darin mehrfach betont – über etliche Rekordzahlen freuen. So lagen die Absätze von Leichtmetallrädern so hoch wie nie zuvor in einem Quartal, nämlich bei 5,6 Millionen Stück. Auch der Umsatz und das EBITDA liegen dem Bericht zufolge auf Rekordniveau. Maßgeblich für die starke Entwicklung des in Southfield (Michigan/USA) ansässigen Räderherstellers: die Übernahme von Uniwheels. Das Unternehmen, das als drittgrößter Räderhersteller Europas nach Ronal und Borbet galt, gehört seit dem 30. Mai 2017 zum größten US-amerikanischen Leichtmetallräderhersteller, der mittlerweile bereits 97,8 Prozent der Aktien hält und Uniwheels außerdem zwischenzeitig in Superior Industries Europe umbenannt hat. Während die Uniwheels-Zahlen im aktuellen Quartal voll enthalten sind, gingen sie in das Vergleichsquartal 2017 nur für den Monat Juni ein. Wie Superior schreibt, gehen etwa 1,7 der 1,8 Millionen Räder, die im aktuellen Quartal mehr abgesetzt werden konnten als im Vorjahresquartal, auf die sogenannten European Operations des US-Konzerns, also maßgeblich auf Uniwheels. Der Umsatz stieg derweil um 62 Prozent auf jetzt 389 Millionen Dollar (336 Millionen Euro). Darin spiegelten sich aber nicht nur die zwei zusätzlichen Monate im bilanzierten Europa-Geschäft wider, sondern auch die Erhöhung des Aluminiumpreises wie auch eine Verbesserung im Mix. Nach einem operativen wie auch einem Nettoverlust im zweiten Quartal 2017 ist Superior Industries International nun außerdem wieder in der Gewinnzone angekommen und erzielte einen Quartalsüberschuss von 8,1 Millionen Dollar (sieben Millionen Euro). ab

 

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