Tag: Umwelt

Erneut DUH-Schuss auf Reifen in Sachen „falsche Spritverbrauchsangaben“

Erneut DUH-Schuss auf Reifen in Sachen „falsche Spritverbrauchsangaben“

Mittwoch, 15. November 2017 | 0 Kommentare

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) schießt erneut in Richtung Automobilindustrie, wobei es diesmal nicht direkt um den Vorwurf von Abgasmanipulationen wie beim sogenannten „Dieselgate“ geht, sondern darum, dass die Fahrzeughersteller über „falsche Spritverbrauchsangaben“ Verbraucher hinsichtlich des Kraftstoffkonsums ihrer Modelle täuschen. Als Beleg dafür werden Untersuchungen des als unabhängige Forschungsorganisation bezeichneten International Council on Clean Transportation (ICCT) herangezogen, wonach die Abweichungen zwischen den offiziellen Herstellerangaben und dem Realverbrauch in den zurückliegenden 15 Jahren von nach DUH-Angaben zunächst zehn auf bis 2016 nunmehr knapp über 42 Prozent angestiegen sein sollen. Die zu niedrig angegebenen Normverbräuche ermittelten die Autobauer – heißt es weiter – „mithilfe zahlreicher technischer Tricks bis hin zu rechtswidrigen Manipulationen“. In diesem Zusammenhang wird seitens des früher in Diensten des Umweltbundesamtes (UBA) stehenden, jetzt für das ICCT tätigen und vom DUH als „internationaler Verkehrsexperte“ titulierten Axel Friedrich einmal mehr auf die Bereifung als eines der Einfallstore beim Schönen der Verbrauchstests verwiesen. cm

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Causa Ultra-Seal: Anbieter erwirkt einstweilige Verfügung gegen BRV

Causa Ultra-Seal: Anbieter erwirkt einstweilige Verfügung gegen BRV

Montag, 30. Oktober 2017 | 0 Kommentare

In der Auseinandersetzung um unterschiedliche Auffassungen, was die Vereinbarkeit eines präventiven Einsatzes seines Reifendichtmittels Ultra-Seal mit der deutschen Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) betrifft, vermeldet der Anbieter DSV Road Holding NV einen weiteren Etappensieg im diesbezüglichen Streit mit dem Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk e.V. (BRV). Nach einem zuletzt – wie das Unternehmen selbst sagt – „für Ultra-Seal vorteilhaften Ausgang des Eilverfahrens gegen den BRV in beiden Instanzen“ vor dem Landgericht Bonn und im Berufungsverfahren vor dem Oberlandesgericht Köln habe der Branchenverband zwischenzeitlich Ultra-Seal mit der Behauptung angegriffen, dass das Reifendichtmittel umweltschädlich sei bzw. bei Altreifen Probleme verursachen könne. Daraufhin hat man nun eine einstweilige Verfügung gegen diese Behauptungen beantragt, welche das Landgericht Köln dann auch erlassen haben soll. Insofern dürfe der BRV entsprechende Behauptungen unter Androhung eines Ordnungsgeldes von bis zu 250.000 Euro zukünftig nicht mehr aufrechterhalten, heißt es dazu weiter. „Wir werden unser Produkt auch weiterhin gegen illegale Aussagen, Diffamierung und Verleumdung unseres Unternehmens verteidigen“, so DSV-Road-Holding-NV-Geschäftsführer Flemming Steiness. cm

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Grundsteinlegung für drittes Nokian-Reifenwerk

Grundsteinlegung für drittes Nokian-Reifenwerk

Donnerstag, 21. September 2017 | 0 Kommentare

Mit einer entsprechenden Zeremonie hat Nokian Tyres die Grundsteinlegung für sein drittes Reifenwerk gefeiert. Errichtet wird die neue Produktionsstätte in Dayton (Rhea County, Tennessee/USA), was sie zur ersten des finnischen Unternehmens in Nordamerika macht – von den beiden bisher bestehenden Fabriken befindet sich die eine im Heimatland Nokians und die andere in Russland. Angepeilt wird mit dem neuen Standort eine Erweiterung der eigenen Produktionskapazitäten um jährlich bis zu vier Millionen Einheiten, wobei angrenzend an das neue Werk auch ein Vertriebszentrum mit einer Lagerkapazität von 600.000 Reifen errichtet wird. Der Baubeginn ist für Anfang 2018 geplant, die ersten Reifen sollen zwei Jahre später vom Band laufen. „Die Investition in Tennessee unterstützt die Wachstumsziele von Nokian Tyres und hilft uns dabei, Kunden in Nordamerika bestmöglich zu bedienen“, meint Hille Korhonen, Präsidentin und CEO von Nokian Tyres. Die neue Fabrik wird sich demnach vor allem auf Reifen für nordamerikanische Fahrzeuge und Kleinlastwagen konzentrieren, wobei die volle Produktionskapazität von vier Millionen Reifen pro Jahr bis 2022 erreicht werden soll. „Mit der Steigerung der Produktionskapazitäten können wir Lieferzeiten verkürzen, unser Produktportfolio erweitern und unsere Kunden weltweit bestmöglich bedienen“, erklärt Pontus Stenberg, Vice President Sales bei Nokian Tyres. cm

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„Neuerfindung“ des Rades durch Maxion und Michelin

„Neuerfindung“ des Rades durch Maxion und Michelin

Donnerstag, 14. September 2017 | 0 Kommentare

Wie sie selbst sagen, haben Maxion Wheels und Michelin gemeinsam das Rad gewissermaßen „neu erfunden“. Denn zusammen haben beide nun das sogenannte „Flexible Wheel“ vorgestellt, dass im Vergleich zu herkömmlichen Pkw-Rädern mehr Sicherheit und Komfort bieten und zunächst in Größen von 19 Zoll oder größer als Erstausrüstung für Premiumhersteller auf den Markt kommen soll. Hinter alldem verbirgt sich laut dem französischen Reifenhersteller eine innovative Lösung zum Felgenschutz bei Fahrzeugen mit Niederquerschnittsreifen basierend auf der „Acorus“ getauften Technologie des Konzerns. Kernstück des patentierten und in Kooperation mit dem weltweit größten Räderhersteller entwickelten Systems sind demzufolge zwei Gummiringe, die auf der Innen- und Außenseite auf eine speziell geformte Felge montiert werden. Auf diese Weise entstehe ein „flexibles Rad“, das Erschütterungen dämpfe und so den Fahrkomfort verbessere, heißt es. Als weiterer Vorteil dieses offensichtlich prinzipiell mit allen auf dem Markt erhältlichen Reifen kompatiblen Konzeptes wird hervorgehoben, dass so zudem die Gefahr von Kratzern und schwereren Beschädigungen an Rad und Reifen durch Straßenschäden oder Fahrfehler verringere. Abgesehen von den beiden Gummiringen soll das „Flexible Wheel“ außerdem noch durch eine schmalere Aluminiumfelge als üblich charakterisiert sein sowie durch einen optionalen Einsatz zur optischen Aufwertung. cm [caption id="attachment_129687" align="aligncenter" width="570"] Dank zweier auf der Innen- und Außenseite einer speziell geformten Felge montierter Gummiringe soll gewissermaßen ein „flexibles Rad“ entstehen, das Rad und Reifen vor Beschädigungen etwa beim Durchfahren von Schlaglöchern schütze[/caption]

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Joint Venture von Michelin und Maxion Wheels?

Joint Venture von Michelin und Maxion Wheels?

Dienstag, 5. September 2017 | 0 Kommentare

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Auch beim Einkauf will Conti die Nachhaltigkeit steigern

Auch beim Einkauf will Conti die Nachhaltigkeit steigern

Dienstag, 5. September 2017 | 0 Kommentare

Hat Continental vor Kurzem erst verlautbaren lassen, über eine Kooperation mit dem Materiallieferanten Kordsa die Nachhaltigkeit im Reifenbau erhöhen zu wollen, beschreitet das Unternehmen diesen Weg auch in Sachen Einkauf. Für die Auswahl und Bewertung ihrer Lieferanten hat der in Hannover ansässige Konzern nach einem mehrstufigen Auswahlprozess daher den Dienstleister Eco Vadis beauftragt, auf der Basis von standardisierten Fragebögen eine kontinuierliche Nachhaltigkeitsbewertung bestehender sowie potenzieller Lieferanten durchzuführen. „Nachhaltigkeit gewinnt nicht nur für die Auslegung vieler unserer Produkte zunehmend an Bedeutung für uns, auch über die Entwicklung unserer Produkte hinaus. Auch im Einkauf haben wir angefangen, bei unseren wichtigsten Dienstleistern für Rohstoffe, Frachten und Investitionen die Priorität für nachhaltiges Handeln zu erhöhen“, sagt Nikolai Setzer, der im Vorstand der Continental AG für den Konzerneinkauf und die Division Reifen verantwortlich ist. „Der Aufwand dafür ist enorm, denn wir müssen hier bereits für bestehende Lieferanten eine Größenordnung von hunderten von Unternehmen abdecken. Aber wir wollen im Konzerneinkauf besonders für die Rubber Group ein Zeichen für noch mehr Nachhaltigkeit setzen, denn der Großteil wird von Rohstofflieferanten in der Rubber Group bezogen“, ergänzt er. Bis Ende 2017 will man bereits 200 Lieferanten und damit mehr als 80 Prozent des Rohstoffeinkaufswertes bewertet haben. cm [caption id="attachment_129506" align="aligncenter" width="580"]  [/caption]

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Nächste Generation OE-Räder ist wohl Maxion-Michelin-Gemeinschaftsprojekt

Nächste Generation OE-Räder ist wohl Maxion-Michelin-Gemeinschaftsprojekt

Mittwoch, 30. August 2017 | 0 Kommentare

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Weiterer Neuzugang im Yokohama-Winterreifenprogramm

Weiterer Neuzugang im Yokohama-Winterreifenprogramm

Donnerstag, 24. August 2017 | 0 Kommentare

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EM-Reifenrunderneuerung durch Marangoni/Recamax bei der Steinexpo vertreten

EM-Reifenrunderneuerung durch Marangoni/Recamax bei der Steinexpo vertreten

Donnerstag, 24. August 2017 | 0 Kommentare

Gemeinsam mit seinem 2014 vom Unternehmen übernommenen deutschen Vertriebspartner Recamax wird Marangoni vom 30. August bis zum 2. September bei der Steinexpo in Nieder-Ofleiden Flagge zeigen. Die alle drei Jahre in einem rund 80 Kilometer von Frankfurt entfernt liegenden Basaltsteinbruch stattfindende Messe will man dazu nutzen, um den Fachbesuchern die Vorteile der EM-Reifenrunderneuerung im Hinblick auf Kostenersparnis und Umweltschutz näher zu bringen. „Wenn es um EM-Reifen geht, ist das wichtigste Ziel, die Effizienz zu steigern und die Rendite der Anfangsinvestitionen, die beim Kauf getätigt wurden, zu sichern. Schlussendlich geht es darum, einen optimalen Stundensatz zu erreichen. Recamax hat über Jahrzehnte gezeigt, der ideale Partner für die deutschen Kunden im EM-Markt zu sein. Es ist äußerst wichtig, dass die Firma die richtige technische Beratung leisten kann, um den richtigen Reifen für jede Anwendung auszuwählen, und dem Kunden dabei die bewährtesten Produkte zu äußerst niedrigen Betriebskosten anbietet“, sagt Luca Mai, EM-Verkaufsdirektor bei Marangoni. cm [caption id="attachment_129230" align="aligncenter" width="580"] Kürzlich erst stattete Heike Kerkhof Recamax-Geschäftsführerin Heike Kerkhof dem Marangoni-Standort im italienischen Rovereto einen Besuch ab, bei dem freilich auch Marangonis EM-Verkaufsdirektor für die EMEA-Region (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) Luca Mai (ganz rechts) zugegen war[/caption]

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Deutsche ungeachtet aller „Skandale“ in Autokauflaune

Deutsche ungeachtet aller „Skandale“ in Autokauflaune

Mittwoch, 23. August 2017 | 0 Kommentare

Ungeachtet der Dinge, über die in der Medienlandschaft immer wieder unter Verwendung solcher Schlagworte wie „Abgasskandal“, „Dieselgate“ oder „Autokartell“ zu lesen ist, scheint die Kauflaune der Deutschen in Sachen eines neuen fahrbaren Untersatzes ungebrochen. Mehr noch: Laut der aktuellen Aral-Studie zu den „Trends beim Autokauf 2017“ ist das Interesse an einem Neuwagen derzeit so hoch wie noch bei keiner anderen der vorangegangenen Untersuchungen der seit 2002 zum Mineralölkonzern gehörenden (Tankstellen-)Marke. Demnach wollen sich 41 Prozent der Autofahrer in den nächsten 18 Monaten ein anderes Auto zulegen, darunter überdurchschnittlich viele potenzielle Neuwagenkäufer. Erstaunlich bei alldem: Trotz einer vermeintlich großen Betroffenheit in der Bevölkerung angesichts des „Dieselbetruges“ und der in öffentlichen Meinungsäußerungen zutage tretenden Sorge um die Umwelt fallen laut der jüngsten Aral-Studie Kleinwagen in der Gunst der potenziellen Käufer aktuell eher zurück, während umgekehrt SUVs weiter deutlich an Beliebtheit gewinnen. Von einem praxistauglichen Elektroauto als Alternative zu herkömmlichen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor würden Verbraucher Dinge wie eine durchschnittliche Reichweite von 463 Kilometern pro Ladevorgang erwarten und fast 60 Prozent eine maximale Ladedauer von bis zu 30 Minuten akzeptiert, heißt es darüber hinaus. Selbst wenn bei alldem gar nicht auf die Frage eingegangen wurde, ob E-Mobilität denn überhaupt von Vorteil etwa mit Blick auf die Kohlendioxidemissionen ist, so zeigt dies doch, dass es noch ein steiniger Weg bis zu einer breiten Marktdurchdringung dieses Antriebskonzeptes sein könnte. cm

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