Tag: Ersatzgeschäft

Hü und hott bezüglich potenzieller Conti-Aufspaltung

Hü und hott bezüglich potenzieller Conti-Aufspaltung

Dienstag, 23. Januar 2018 | 0 Kommentare

Befeuert durch offensichtliche Gedankenspiele des Unternehmensmanagements, den Continental-Konzern unter Umständen neu zu strukturieren im Bestreben, ihn fit(-ter) zu machen für zukünftige Herausforderungen, war zuletzt oft die Rede von einer Aufspaltung in mehrere Teile. Zwar geben sich die Verantwortlichen bei dem Automobilzulieferer eher noch abwartend, ob es denn überhaupt dazu kommen wird. Dafür aber wie üblich sind sogenannte Finanzexperten da mitunter schon deutlich weiter und handeln insbesondere die Reifensparte als aussichtsreichsten Kandidaten für eine Herauslösung aus dem Konzern samt Börsengang als separater Teil des Ganzen. Zumal sich nicht zuletzt Aufsichtsratschef Prof. Dr. Wolfgang Reitzle in diesem Sinne geäußert bzw. ganz augenscheinlich zur Eile gedrängt hat. Demgegenüber soll der Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart jüngst allerdings gegenüber der Automobilwoche gesagt haben, dass man – um eine bessere Bewertung für ein bestimmtes Arbeitsgebiet zu erhalten – diesen ja „nicht gleich komplett veräußern“ müsse. Eine vollständige Trennung vom als sehr profitabel beschriebenen Reifengeschäft im Zuge eines möglichen Konzernumbaus habe Conti jedenfalls ausgeschlossen, wie das Blatt weiter berichtet. cm

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„Erfolgskurs fortgesetzt“ – vorläufige Schaeffler-Zahlen für 2017

„Erfolgskurs fortgesetzt“ – vorläufige Schaeffler-Zahlen für 2017

Dienstag, 16. Januar 2018 | 0 Kommentare

Der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler hat vorläufige Umsatzzahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt. Demnach konnte das Unternehmen seine Verkaufserlöse bereinigt um Währungskurseffekte gegenüber 2016 um 5,9 Prozent auf nunmehr rund 14,0 Milliarden Euro steigern. Allein mit Blick auf das letzte Quartal 2017 wird ein währungsbereinigter Anstieg um 8,5 Prozent auf etwa 3,5 Milliarden Euro berichtet und damit – wie man selbst sagt – „eine der höchsten Wachstumsraten, die das Unternehmen in den Quartalen der letzten Jahre erzielt hat“. Insofern freut man sich bei Schaeffler, im zurückliegenden Jahr eine Umsatzsteigerung „deutlich oberhalb“ der Jahresprognose für 2017 erreicht zu haben. „Wir haben auch im Geschäftsjahr 2017 unseren Erfolgskurs fortgesetzt. Besonders erfreulich war dabei die positive Wachstumsdynamik im zweiten Halbjahr. Unsere Prognose zum währungsbereinigten Umsatzwachstum in Höhe von vier bis fünf Prozent haben wir im Gesamtjahr übertroffen. Wir gehen davon aus, dass sich die positive Umsatzentwicklung auch 2018 fortsetzt“, meint Klaus Rosenfeld als Vorstandsvorsitzender der Schaeffler AG. Zu der positiven Entwicklung im vergangenen Jahr sollen beide Sparten des Unternehmens beigetragen haben, wobei im Automotive-Geschäft währungsbereinigt ein 5,9-prozentiges Umsatzwachstum auf 10,9 Milliarden Euro registriert wurde und in der Industriedivision ein Zulegen um 5,6 Prozent auf rund 3,1 Milliarden Euro. cm

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Michelin und Sumitomo schmieden riesiges (Groß-)Handels-Joint-Venture

Michelin und Sumitomo schmieden riesiges (Groß-)Handels-Joint-Venture

Donnerstag, 4. Januar 2018 | 0 Kommentare

Die Michelin North America Inc. (MNAI) und die Sumitomo Corporation of Americas (SCOA) haben eine Vereinbarung getroffen mit dem Ziel, ihre Kräfte im nordamerikanischen Reifenersatzgeschäft zu bündeln und dazu ihre jeweiligen Aktivitäten in ein entsprechendes Joint Venture einzubringen. An dem Gemeinschaftsunternehmen sollen beide Seiten je zur Hälfte beteiligt sein, wobei das so entstehende Konstrukt als dann „zweitgrößter Reifengroßhandelsspieler in den USA und Mexiko“ gesehen wird. Es soll unter dem Namen NTW (National Tire Warehouse) im Markt agieren und als eine der operativen Einheiten unter dem Dach der TBC Corporation geführt werden. Die wiederum ist eine zur SCOA gehörende Firma. Michelin bringt sein Tire-Centers- bzw. TCI-Netzwerk, das mit 85 Standorten im Lande bisher als viertgrößter Reifengroßhändler bzw. Servicepartner in den USA gilt, in das Gemeinschaftsunternehmen ein. SCOAs TBC steuert als einer der größten vertikal integrierten Vermarkter von Reifen im Ersatzmarkt jenseits des Atlantiks 59 Großhandelsdistributionszentren sowie mehr als 2.400 Handelsstandorte in Nordamerika zu dem Ganzen bei. Basierend auf dem Wert beider Teile, wobei der von TCI Wholesale mit 160 Millionen US-Dollar (gut 130 Millionen Euro) und der von TBC mit gut 1,5 Milliarden US-Dollar (knapp 1,3 Milliarden Euro) beziffert wird, will Michelin als Barsumme 630 Millionen US-Dollar (gut 520 Millionen Euro) an SCOA und TCI Wholesale zahlen, um so für ein wirklich ausgeglichenes Beteiligungsverhältnis zu sorgen. cm

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(K)Ein dickes Ende im Reifenjahr 2017

(K)Ein dickes Ende im Reifenjahr 2017

Freitag, 22. Dezember 2017 | 0 Kommentare

Dass die letzten Monate eines Jahres über die Winterumrüstung der Reifenbranche das gewissermaßen das „Sahnehäubchen“ im Geschäftsjahr beschert haben, ist schon gefühlt schon eine Ewigkeit her. Der Absatz am Pkw-Winterreifen ist in den zurückliegenden vier bis fünf Jahren tendenziell eher rückläufig gewesen, wie auch insgesamt die Nachfrage nach Pkw-Reifen eher zurückging. Und so wie es Stand Ende November aussieht, scheint 2017 ebenfalls keine Trendwende zu bringen: Ein dicke Endes scheint wieder einmal auszubleiben oder kommt – je nach Sichtweise – gerade deshalb auf die Branche zu. Zumal sich der Markt ungeachtet der positiven Entwicklung in einzelnen Teilsegmenten wie bei den Pkw-Ganzjahresreifen oder den Offroad-/SUV-Reifen insgesamt einmal mehr schwächer als im Jahr davor erweist. Dabei nehmen sich Sell-in (Absatz Industrie an Handel) und Sell-out (Absatz Handel an Verbraucher) nicht allzu viel. Hier wie dort herrschen überwiegend rote Zahlen vor, was die gelieferten bzw. verkauften Stückzahlen angeht. Die Prognose vor Jahresfrist, wonach „bestenfalls Stagnation“ für 2017 erwartet wurde, scheint sich damit insofern wohl zu bewahrheiten. christian.marx@reifenpresse.de

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Audis neuer A8 ab Werk auf Goodyear-Reifen

Audis neuer A8 ab Werk auf Goodyear-Reifen

Montag, 11. Dezember 2017 | 0 Kommentare

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Mantraartige BRV-Argumentation gegen „Kompromiss zweier Kompromisse“

Mantraartige BRV-Argumentation gegen „Kompromiss zweier Kompromisse“

Donnerstag, 7. Dezember 2017 | 0 Kommentare

Der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk e.V. (BRV) fordert „mehr Sachlichkeit in puncto Ganzjahresreifen“ im Nachgang zu dem unlängst in einer großen deutschen Sonntagszeitung veröffentlichten Interview mit Michelin-Chef Jean-Dominque Senard. Darin hatte er die Auffassung vertreten, den meisten Autofahrern in Deutschland genügten Allwetterreifen – ein saisonaler Wechsel zwischen Sommer- und Winterreifen sei mithin nicht unbedingt erforderlich. Der BRV vertritt bekanntlich eine andere Meinung und hat aus aktuellem Anlass seinen diesbezüglichen Argumenten noch einmal Nachdruck verhelfen wollen. „Vorweg sollte festgehalten werden, dass der BRV kein Gegner der Ganzjahresreifen ist. Aber im Gegensatz zur Darstellung von Michelin brauchen wir in Deutschland sehr wohl Winterreifen“, meint Verbandsgeschäftsführer Yorick M. Lowin. In diesem Zusammenhang wird einerseits mit dem Thema Sicherheit argumentiert, vor allem aber auch mit dem Laufleistungs- bzw. Kostenaspekt. „Nach unseren Erfahrungen – und bis dato unwidersprochen – haben Ganzjahresreifen im Vergleich zum kombinierten Einsatz von Sommerreifen im Sommer und Winterreifen im Winter eine geringere Laufleistung von bis zu 30 Prozent“, so BRV-Geschäftsführer Hans-Jürgen Drechsler. Ungeachtet einer entsprechenden Auswertung von AutoBild-Tests von Sommer-, Winter- und Ganzjahresreifen identischer Marken in der Größe 205/55 R16 durch die NEUE REIFENZEITUNG meint die Branchenvertretung jedenfalls nach wie vor, kein Sparpotenzial durch Wegfall von Umrüst- und Einlagerungskosten für den zweiten Reifensatz durch den Einsatz von Allwetterreifen erkennen zu können. christian.marx@reifenpresse.de

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Modernisierung der Messe Essen schreitet voran

Modernisierung der Messe Essen schreitet voran

Donnerstag, 30. November 2017 | 0 Kommentare

Mit einem Festakt hat die Messe Essen, die früher Heimat der „Reifen“ war und dieser Tage wieder Schauplatz der Motor Show ist, unlängst den Abschluss der ersten Phase der Modernisierung ihres Ausstellungsgeländes gefeiert. Die Eröffnung des neuen 2.000 Quadratmeter großen Glasfoyers mit direkt anschließenden neuen Kongressräumlichkeiten im Rahmen des im Mai vergangenen Jahres gestartete Bauprojektes wird dabei als „wichtigster Meilenstein“ bezeichnet. Gleichzeitig damit geht die erste Hälfte der neuen 11.000 Quadratmeter großen Halle 6 mit direktem Blick in den Grugapark in Betrieb. In Essen gehe damit eines der technisch innovativsten Messegelände Deutschlands in Betrieb, ist man aufseiten der Messegesellschaft überzeugt. Einfache Orientierung, logistische Flexibilität und eine moderne Infrastruktur erfüllen die wichtigsten Ansprüche von Ausstellern, Gastveranstaltern und Besuchern, heißt es weiter. „Ich freue mich sehr, dass wir die Planungsprämissen der ersten Bauphase sowohl zeitlich als auch finanziell voll erfüllt haben“, so Messe-Essen-Geschäftsführer Oliver P. Kuhrt. Der nächste Bauabschnitt sieht nun bis Spätsommer 2018 den Abriss der Hallen 4, 4A und 5 vor, an deren Stelle der südliche Teil der neuen Halle 6 entstehen wird. Dort ist dann ein exklusiver Gästeklub mit eigenem Eingang und separater Zufahrt geplant. Zeitgleich soll eine technische Modernisierung der Hallen im nördlichen Gelände erfolgen, bevor das Gesamtprojekt mit einem Investitionsvolumen von rund 90 Millionen Euro dann wohl im Herbst 2019 abgeschlossen sein wird. cm

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Voll vernetzt: Caruso bringt Anbieter und Nutzer von Kfz-Daten zusammen

Voll vernetzt: Caruso bringt Anbieter und Nutzer von Kfz-Daten zusammen

Freitag, 24. November 2017 | 0 Kommentare

Als Marktplatz, wo alle fahrzeugbezogenen Daten – egal welche Marke, Technologie oder welcher Hersteller dahinter steht – zusammenlaufen: So beschreibt Alexander Haid, neben Jürgen Buchert einer der beiden Geschäftsführer der Caruso GmbH, die Mitte November offiziell gestartete Webplattform des Unternehmens unter www.caruso-dataplace.com. Das Ganze ist seinen Worten zufolge das erste offene System dieser Art, das Anbieter von Kfz-Daten wie Kilometerständen, Teilenummern, Reparaturanleitungen und dergleichen mehr auf der einen und deren Nutzer (Werkstätten, Fuhrparkmanager usw.) auf der anderen Seite zusammenbringen soll. Davon würde alle Seiten profitieren, sagt Haid. Zumal die einen ihre bei ihnen vorliegenden Daten monetarisieren könnten, während sich bei den anderen durch einen bequemen Zugriff Kosten und Effizienz optimieren ließen. Und da Caruso als Vermittler zwischen den Parteien natürlich auch profitiert, spricht er letztlich von eine Win-win-win-Situation. christian.marx@reifenpresse.de [caption id="attachment_131477" align="aligncenter" width="580"] Die TecAlliance GmbH ist neben Telematikdienstleistern wie Bosch, Continental oder ZF und Automobilherstellern wie BMW eines der ersten Unternehmen, das Daten bzw. ihre Repair-and-Maintenance-Informationen (RMI) auf Caruso bereitstellt[/caption]

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Kommentar: Warum die Pkw-Reifennachfrage weiter sinkt, …

Kommentar: Warum die Pkw-Reifennachfrage weiter sinkt, …

Donnerstag, 23. November 2017 | 0 Kommentare

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TÜV-Süd-Zertifizierung für Schraders „EZ-Sensor 2.0“

TÜV-Süd-Zertifizierung für Schraders „EZ-Sensor 2.0“

Mittwoch, 8. November 2017

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