Tag: Ron | Hoover

USW wirft Titan Unaufrichtigkeit vor

Montag, 21. Januar 2008 | 0 Kommentare

Nachdem über Medienberichte bekannt geworden ist, dass der US-Reifenhersteller Titan anscheinend mit dem Gedanken spielt, Produktionskapazitäten am Standort Freeport (Illinois) möglicherweise in die Werke Bryan (Ohio) und Des Moines (Iowa) zu verlagern, wirft Ron Hoover, Executive Vice President der Gewerkschaft USW (United Steelworkers), dem Titan-CEO Maurice Taylor Unaufrichtigkeit vor. Noch vor zwei Jahren habe man im Zusammenhang mit der Übernahme des ehemaligen Goodyear-Werkes zusammen am Verhandlungstisch gesessen, wobei sich die USW damals im Gegenzug für Arbeitsplatzgarantien auch auf so manche Forderung des Unternehmens etwa im Hinblick auf die Krankenversicherungsleistungen für ehemalige Mitarbeiter an dem Standort eingelassen habe. Hoover hält es für unaufrichtig von Taylor, dass dieser nach nur zwei Jahren die Sicherheit der Arbeitsplätze in Freeport nun offensichtlich wieder in Frage stellen will.

Lesen Sie hier mehr

Auch Bridgestone schließt neuen Tarifvertrag in Nordamerika

Donnerstag, 5. April 2007 | 0 Kommentare

Die Gewerkschaft United Steelworker of America (USW) hat sich nun mit Bridgestone Firestone North American Tire auf einen neuen Tarifvertrag für sechs US-amerikanische Reifenfabriken des japanischen Konzerns geeinigt. Bevor Einzelheiten nach Ostern bekannt gegeben werden sollen, wolle die USW zunächst ihre Mitglieder zum Verhandlungsergebnis befragen. Dennoch: Der neue vorläufige Vertrag fuße inhaltlich auf den Abkommen, die die Gewerkschaft in der jüngsten Vergangenheit auch mit Goodyear und mit BF Goodrich geschlossen hat, erklärte Ron Hoover, Executive Vice President der Gewerkschaft. Formell sollen die Gewerkschaften dann am 25. April über den neuen Tarifvertrag abstimmen, der dann bis zum 18. Juli 2009 laufen wird.

Lesen Sie hier mehr

Streik bei Goodyear nach 86 Tagen beendet

Dienstag, 2. Januar 2007 | 0 Kommentare

Seit heute sind die mehr als 14.000 gewerkschaftlich organisierten Arbeitskräfte Goodyears in Nordamerika nach einem 86 Tage währenden Streik wieder an ihren Arbeitsplätzen. Arbeitgeber und Gewerkschaften (USW/United Steelworkers) haben sich auf einen Tarifvertrag für die Dauer von drei Jahren geeinigt.

Lesen Sie hier mehr

USA: 97 Prozent der USW-Mitglieder bestreiken Goodyear weiterhin

Dienstag, 12. Dezember 2006 | 0 Kommentare

Mitglieder des Goodyear-Verhandlungskomitees der Gewerkschaft USW (United Steelworkers) haben gestern eine Tour durch die elf bestreikten US-Werke des Reifenherstellers beendet, mit welcher der Belegschaft die Gelegenheit gegeben werden sollte, ihre gewerkschaftlichen Vertreter direkt kontaktieren zu können. „Unsere Mitglieder verstehen vollkommen, was für sie auf dem Spiel steht, und sie haben uns weiterhin ihre volle Unterstützung signalisiert. Zwar spricht Goodyear davon, dass Hunderte inzwischen an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt sind, vergisst dabei aber zu erwähnen, dass über 15.000 Mitarbeiter standhaft geblieben sind und versichert haben, auf jeden Fall mindestens einen Tag länger aushalten zu können als das Unternehmen selbst”, skizziert Tom Conway, International Vice President der USW, seinen Eindruck. Angaben der Gewerkschaft zufolge befinden sich derzeit immer noch rund 97 Prozent ihrer bei dem Unternehmen beschäftigten Mitglieder im Streik, sodass dessen Produktionsvolumen mittlerweile um 90 Prozent eingebrochen sei. „Es ist offensichtlich, dass das Unternehmen ohne unsere Mitglieder nur sehr wenig produziert.

Lesen Sie hier mehr

Bei Goodyear in Nordamerika wird gestreikt

Freitag, 6. Oktober 2006 | 0 Kommentare

Die Goodyear Tire & Rubber Co. wird bestreikt. Nachdem gestern um 13 Uhr Ortszeit der Tarifvertrag zwischen dem Reifenhersteller und der United Steelworkers of America (USW) durch die Kündigung der Gewerkschaft auslief, riefen die Arbeitnehmervertreter den Streik aus. Insgesamt sind 16 Goodyear-Einrichtungen in Nordamerika betroffen, 12 davon in den USA, vier in Kanada; 15.000 USW-Mitglieder sind in diesen Einrichtungen beschäftigt. Beide Seiten hatten in den Verhandlungen während der vergangenen Wochen keine einvernehmliche Lösung über einen neuen Tarifvertrag gefunden.

Lesen Sie hier mehr

Droht Streik in US-amerikanischen Goodyear-Werken?

Mittwoch, 4. Oktober 2006 | 0 Kommentare

Die US-Gewerkschaft USW (United Steelworkers) hat die Goodyear Tire and Rubber Company vergangenen Montag darüber informiert, dass man nach Ablauf einer 72-Stunden-Frist den eigentlich schon am 22. Juli ausgelaufenen Tarifvertrag, der während der zwischenzeitlich laufenden Verhandlungen beider Seiten immer wieder auf Tagesbasis verlängert wurde, als nicht mehr gültig ansehen wird. So wie es derzeit aussieht läuft damit der Tarifvertrag wohl nunmehr definitiv am 5. Oktober aus und eröffnet den von der Gewerkschaft vertretenen etwa 14.000 Arbeitern in zwölf Goodyear-Werken unter anderem die Möglichkeit zu einem Streik. Es sei denn die Arbeitnehmer wären bereit dazu, ohne gültigen Vertrag weiterzuarbeiten, oder die USW würde sich erneut zu einer temporären Tarifvertragsverlängerung durchringen. Danach sieht es im Moment aber anscheinend nicht aus, denn die Fronten sind offensichtlich verhärtet. „Eine Fortsetzung der Verhandlungen macht keinen Sinn, wenn Goodyear die Absicht hat, unsere Vereinbarungen auseinander zu nehmen und unsere Werke zu schließen“, sagt Ron Hoover, Executive Vice President der USW. „Während wir uns sehr darum bemühen, in den Gesprächen zu einem erfolgreichen Tarifabschluss zu kommen, haben wir jedoch für den Fall, dass wir keine Übereinkunft erzielen, bereits Maßnahmen geplant, mit denen der Betrieb unserer Werke und die Belieferung unserer Kunden sichergestellt werden soll“, so ein Goodyear-Sprecher.

Lesen Sie hier mehr

Continental in den USA ohne Sinn für die Gemeinschaft?

Freitag, 4. August 2006 | 0 Kommentare

„Uns war schon lange klar, dass Continental die Schließung der US-Produktionen beschlossen hat. Ihre Geschäftsstrategien und Managementteams haben niemals der Dynamik dieses Marktes entsprochen und anders als andere erfolgreiche Unternehmen haben sie es abgelehnt, mit uns eine kooperative Beziehung aufzubauen.“ Diese harsche Kritik kommt erneut vom Executive Vice President der amerikanischen Stahlarbeitergewerkschaft United Steelworkers (USW) Ron Hoover.

Lesen Sie hier mehr

Michelin einigt sich mit US-Gewerkschaft

Mittwoch, 26. Juli 2006 | 0 Kommentare

Michelin und die United Steelworkers (USW) haben gestern offenbar eine einvernehmliche Lösung für ihre Tarifverhandlungen gefunden. Details der Übereinkunft, von der rund 3.450 Arbeiter in zwei BFGoodrich-Fabriken in Alabama sowie einer dritten in Indiana betroffen sein werden, sollen erst nach der Ratifizierung durch die Gewerkschafter veröffentlicht werden, erklärte eine Michelin-Sprecherin. Dies soll innerhalb der kommenden zwei Wochen geschehen. Der alte Vertrag lief am 22. Juli aus, wurde aber während der aktuellen Verhandlungen auf Tagesbasis verlängert. Der neue Tarifvertrag soll als Vorlage für die ebenfalls laufenden Verhandlungen mit Goodyear Tire & Rubber und Bridgestone/Firestone North American Tire (BNFAT). Laut Michelin-Sprecherin ermögliche der vereinbarte Tarifvertrag es dem Reifenhersteller, seine Wettbewerbsfähigkeit zu halten. Auch die Gewerkschaft ist mit der erzielten Ergebnis offenbar zufrieden: „Wir sind der Meinung, dass wir unsere Ziele in Bezug auf die Gesundheitsversorgung von Rentnern und die Absicherung der Jobs unserer aktiven Mitglieder erreicht haben“, so USW-Vizepräsident Ron Hoover.

Lesen Sie hier mehr

Michelin fährt Produktion in Alabama runter

Donnerstag, 13. Juli 2006 | 0 Kommentare

Michelin North America wird in seiner 43 Jahre alten Fabrik in Opelika (Alabama/USA) im vierten Quartal dieses Jahres 390 bis 520 gewerkschaftlich organisierte Arbeiter entlassen. Dies sei die Folge eines Produktionsrückgangs um 30 bis 40 Prozent, heißt es dazu in amerikanischen Medien. In der Fabrik werden standardmäßige Pkw-, Llkw- und SUV-Reifen der Marken BFGoodrich und Uniroyal (gehört in Nordamerika zu Michelin) sowie Private und so genannte Associate Brands gefertigt, für die die Nachfrage in den vergangenen Jahren deutlich gesunken sei. Die Alabama-Fabrik ist bereits die zweite in Nordamerika, in der Michelin die Produktion herunterfährt und Arbeiter entlässt. In diesen Tagen wird die ebenfalls gewerkschaftlich organisierte Pkw-/Llkw-Fabrik in Kitchener (Ontario/Kanada) geschlossen. Hier waren kürzlich noch über 1.

Lesen Sie hier mehr

USW will Mustertarifvertrag mit Michelin aushandeln

Donnerstag, 6. Juli 2006 | 0 Kommentare

(Akron/Tire Review) Überraschenderweise hat die US-Gewerkschaft United Steelworkers (USW) Michelin North America als Ziel dafür ausgewählt, um für die vor ihr vertretenen Arbeitnehmer einen Tarifabschluss zur anschließenden Übernahme für die gewerkschaftlich organisierten Mitarbeiter auch anderer Reifenhersteller auszuhandeln. Die für die Hersteller Bridgestone/Firestone, Goodyear und Michelin North America zuständigen USW-Verhandlungskomitees haben sich Ende Juni dafür ausgesprochen, zunächst einen Mustertarifvertrag für die BFGoodrich-Werke des Michelin-Konzerns anstreben zu wollen. In der Branche wurde eigentlich damit gerechnet, dass die Wahl eher auf einen der beiden anderen Wettbewerber fallen würde.

Lesen Sie hier mehr