Tag: Dr. Boris | Mergell

Millionenförderung für Contis Löwenzahnkautschukforschung

Millionenförderung für Contis Löwenzahnkautschukforschung

Dienstag, 14. November 2017 | 0 Kommentare

Mit dem gestrigen symbolischen Spatenstich hat Continental offiziell mit dem Bau seines Forschungs- und Versuchslabors in Anklam (Mecklenburg-Vorpommern) begonnen, wo zukünftig die Nutzung von aus Löwenzahn gewonnenem Kautschuk in Reifen als Ersatz für herkömmlichen Naturkautschuk weiter untersucht bzw. letztendlich bis zur Eignung in der Serienfertigung vorangetrieben werden soll. In den Neubau seines sogenannten „Taraxagum Lab Anklam“, das den Planungen zufolge ab Herbst 2018 den Betrieb aufnehmen wird und wodurch rund 20 Arbeitsplätze vor Ort geschaffen werden, investiert der Konzern nach eigenen Angaben 35 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Bauvorhaben und die Forschung demnach mit rund 11,6 Millionen Euro. „Wir freuen uns sehr, dass wir nun einen Standort in Anklam gefunden haben, der für unsere Forschungs- und Versuchsanlage passend ist“, so Dr. Boris Mergell, Leiter der Forschung und Entwicklung Pkw-Reifen bei Continental, anlässlich einer entsprechenden Feierstunde, zu der auch Harry Glawe als Wirtschaftsminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern sowie Anklams Bürgermeister Michael Galander als Gäste begrüßt werden konnten. cm [caption id="attachment_131144" align="aligncenter" width="580"] Mit dem symbolischen Spatenstich hat Conti nun offiziell mit dem Bau seines Forschungs- und Versuchslabors in Anklam begonnen (v.r.n.l.): Dr. Carla Recker, Dr. Carsten Venz und Dr. Andreas Topp von dem Reifenhersteller zusammen mit dem Wirtschaftsminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern Harry Glawe sowie Dr. Boris Mergell (Continental), Anklams Bürgermeister Michael Galander sowie Dr. Katharina Herzog (Continental)[/caption]

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Baubeginn von Contis „Taraxagum Lab“ in Anklam rückt näher

Baubeginn von Contis „Taraxagum Lab“ in Anklam rückt näher

Donnerstag, 9. November 2017 | 0 Kommentare

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Gemeinsam mit Kordsa will Conti den Reifenbau umweltfreundlicher machen

Gemeinsam mit Kordsa will Conti den Reifenbau umweltfreundlicher machen

Dienstag, 15. August 2017 | 0 Kommentare

Die Reifendivision der Continental AG will gemeinsam mit dem türkischen Unternehmen Kordsa – einem der international führenden Anbieter textiler Verstärkungsmaterialien für die Reifenindustrie – an einem neuen, nachhaltigen Haftsystemstandard für die Verbindung von textilen Festigkeitsträgern mit Gummierungsmischungen arbeiten. Im Rahmen ihrer Entwicklungszusammenarbeit haben sich beiden Seiten darauf verständigt, eine Technologie zu entwickeln, in der die Stoffe Resorcin und Formaldehyd durch umweltfreundliche Chemikalien ersetzt werden. Continental und Kordsa planen für das neue Haftsystem demzufolge ein kostenloses Lizenzierungskonzept. Die Umweltfreundlichkeit der neuen Technologie in Kombination damit mache die Zusammenarbeit zu einem – wie die Partner überzeugt sind – „wegweisenden Vorbild für die Reifenindustrie, um eine Verbesserung von Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltaspekten zu erzielen“. Im Rahmen der „Tire Technology Expo 2018“, die im Februar wieder in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover stattfinden wird, sollen dann weitere Details zu alldem vorgestellt werden. cm

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Continental erweitert Testkapazitäten in Nordamerika

Continental erweitert Testkapazitäten in Nordamerika

Donnerstag, 6. April 2017 | 0 Kommentare

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Continental mischt die Karten im Management neu

Continental mischt die Karten im Management neu

Montag, 24. Oktober 2016 | 0 Kommentare

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Continentals Signale – Was bedeutet neues Werk in Stöcken für Markt und Wettbewerbsumfeld?

Continentals Signale – Was bedeutet neues Werk in Stöcken für Markt und Wettbewerbsumfeld?

Donnerstag, 9. Januar 2014 | 0 Kommentare

Die Continental hat ihr neues Runderneuerungs- und Recyclingwerk Mitte November zusammen mit dem sogenannten „Technology Center Campus“ am Standort in Hannover-Stöcken eingeweiht. Somit betreibt der deutsche Hersteller jetzt nicht nur seine „globale Denkzentrale“, den „technischen Nukleus der Reifenfertigung“, am Stammsitz des Unternehmens, wie Reifenvorstand Nikolai Setzer anlässlich der feierlichen Einweihung beider Einrichtungen erläuterte. Vielmehr setzt das Unternehmen mit dieser Investitionsentscheidung ein Zeichen in mehrfacher Hinsicht. In Hannover-Stöcken wird nach der Schließung der Lkw- und Pkw-Reifenfertigung vor über drei Jahren endlich wieder produziert – ein positives Signal für den Standort Deutschland. Gleichzeitig ist der Standort weltweit der erste, an dem eine vollintegrierte Runderneuerungs- und Recyclinganlage betrieben wird – ein deutliches Signal in Sachen Nachhaltigkeit und technologischer Innovationskraft des deutschen Herstellers.

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Continental und Fraunhofer bringen Löwenzahn-Kautschuk auf die Straße

Continental und Fraunhofer bringen Löwenzahn-Kautschuk auf die Straße

Montag, 14. Oktober 2013 | 1 Kommentar

Der führende Reifenhersteller Continental und das Fraunhofer Institut für Molekularbiologie und angewandte Ökologie (IME) in Aachen stehen mit ihrem gemeinsamen Entwicklungsprojekt für industrialisierbaren Kautschuk aus Löwenzahn für die Reifenproduktion vor dem Durchbruch. In den vergangenen Jahren konnte im Labor durch den Einsatz modernster Züchtungsmethoden und anlagentechnische Optimierung hochwertiger Naturkautschuk aus Löwenzahnwurzeln hergestellt werden. Der Bau einer Pilotanlage, die Naturkautschuk im Tonnenmaßstab produzieren kann, wurde vor kurzem beim IME am Standort Münster gestartet.

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Continental: „Grüne Reifen“ sind möglich, aber nicht bereits morgen

Continental: „Grüne Reifen“ sind möglich, aber nicht bereits morgen

Mittwoch, 3. Juli 2013 | 0 Kommentare

Der “grüne Reifen”, bestehend aus nachwachsenden Rohstoffen mit nur geringen Anteilen an fossilen Materialien, ist ein Traum jedes Reifenentwicklers. Bei der Continental arbeiten Chemiker daran, diesen Traum wahr werden zu lassen. Bereits heute ersetzen sie fossile Öle durch Rapsöle sowie Polyester durch Rayon als Festigkeitsträger für den Reifenunterbau. Gleichzeitig werden Synthese- und Naturkautschuk durch immer größere Anteile von recyceltem Gummi aus Altreifen ersetzt. Doch der Weg, so Dr. Boris Mergell, Leiter der Material- und Prozesstechnik für Reifen von Continental, ist steinig: “Nicht alle Rohstoffe, die in Reifen enthalten sind, können einfach durch nachwachsende Stoffe ersetzt werden”, erläutert er. “Vielfach verschlechtern sich durch solche Stoffe die Bremseigenschaften oder der Rollwiderstand – und Rückschritte werden wir nicht akzeptieren. Auch ist der breite Ersatz von fossilen Materialien durch nachwachsende Rohstoffe nicht immer ein Ausweg, da Anbaufläche benötigt wird, die heute möglicherweise bereits für die Nahrungsmittelproduktion genutzt wird.” Schon heute, so berichtet er, bestehe ein normaler Continental Pkw-Reifen aus knapp 45 Prozent an Rohstoffen, die nicht erdölbasiert sind.

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Continental bindet Devulkanisierung stärker in Produktion ein

Montag, 5. November 2012 | 0 Kommentare

Anfang des kommenden Jahres beginnt die Continental mit den Bauarbeiten zu einem neuen, vollintegrierten Recycling- und Runderneuerungswerk in Hannover-Stöcken und investiert dafür rund zehn Millionen Euro. Dank eines neuartigen Chemikalien-Mixes und der dazugehörigen Prozessführung kann in Zukunft wesentlich mehr des sogenannten Rezyklats in der Reifenproduktion genutzt werden. Was genau der deutsche Hersteller am Stammsitz vorhat und ob sich diese Pläne auch andernorts umsetzen ließen, erklärt Dr.

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Continental bindet Devulkanisierung stärker in Produktion ein

Montag, 5. November 2012 | 0 Kommentare

Anfang des kommenden Jahres beginnt die Continental mit den Bauarbeiten zu einem neuen, vollintegrierten Recycling- und Runderneuerungswerk in Hannover-Stöcken und investiert dafür rund zehn Millionen Euro. Dank eines neuartigen Chemikalien-Mixes und der dazugehörigen Prozessführung kann in Zukunft wesentlich mehr des sogenannten Rezyklats in der Reifenproduktion genutzt werden. Was genau der deutsche Hersteller am Stammsitz vorhat und ob sich diese Pläne auch andernorts umsetzen ließen, erklärt Dr. Boris Mergell, Leiter der Material- und Prozessentwicklung bei Continental, im Interview mit der NEUE REIFENZEITUNG und betont, dass die Investition “ökologisch wie ökonomisch sinnvoll” sei. Lesen Sie, welche Pläne der deutsche Hersteller mit seinem neuen, weltweit ersten vollintegrierten Recycling- und Runderneuerungswerk hat. ab  Das komplette Interview können Abonnenten in der November-Ausgabe der NEUE REIFENZEITUNG lesen.

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