Tag: Bidvest

Angebot für Tiger Automotive

Donnerstag, 15. November 2007 | 0 Kommentare

Im Dezember hatte sich das südafrikanische Unternehmen TiWheel in eine Firma zur Herstellung von Leichtmetallfelgen (Tiger Wheels) – die inzwischen insolvent ist – und die Tiger Automotive (Groß- und Einzelhändler von Reifen, Felgen und sonstigem Automobilzubehör), die sich wirtschaftlich in den letzten Monaten prächtig entwickelt hat, aufgespalten. Jetzt hat die Investmentfirma „Ethos Private Equity“ ein Gebot in Höhe von 1,05 Milliarden Südafrikanische Rand (knapp 108 Millionen Euro) abgegeben mit dem Ziel, Tiger Automotive zu übernehmen. In Südafrika gelten der Mischkonzern Bidvest, der ein maßgeblicher Aktionär schon der alten TiWheel war, und die Goodyear nahe stehende Franchisekette Hi-Q, die bereits mehr als 150 Outlets vor allem in Südafrika, aber auch in Nachbarländern wie Namibia betreibt, als weitere Interessenten.

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Hat Bidvest jetzt Lust auf Tiger Automotive?

Freitag, 26. Oktober 2007 | 0 Kommentare

Mit dem Aus und der Liquidation des südafrikanischen Räderherstellers ATS Light Alloy Wheels bzw. von TiWheel (mit 74 Prozent Anteil Hauptgesellschafter der deutschen ATS) musste der Großgesellschafter Bidvest knapp 19 Millionen Euro abschreiben. Im Dezember letzten Jahres hatte sich allerdings aus der Tiger-Gruppe der Groß- und Einzelhandelsbereich TiAuto abgespalten, an dem Bidvest (wie an TiWheel) zwanzig Prozent der Aktien zugerechnet werden. Im Gegensatz zu Aluminiumgussfelgenhersteller TiWheel entwickelte sich TiAuto prächtig: Zu dem Unternehmen gehören Großhandelsaktivitäten mit der Tiger Wheel & Tyre UK Ltd. auch in Großbritannien, vor allem aber aktuell 48 Einzelhandelsbetriebe in Südafrika und Nachbarländern, die teilweise TiAuto direkt gehören und teilweise dem Unternehmen im Franchiseverfahren verbunden sind. Im Einzelhandel gelten die Tiger-Betriebe im Reifen- und sonstigen Automobilzubehörhandel und -service als Benchmark in Südafrika. Jetzt hat TiAuto bekannt gegeben, dass ein Übernahmeinteresse bekundet worden sei und allgemein wird erwartet, dass der Mischkonzern Bidvest hinter dieser Offerte steht, würde er doch dadurch sein Einzelhandelsgeschäft stärken, zu dem bislang vor allem der in 2004 erworbene Autohandel McCarthy Motor Holdings gehört. Mittlerweile wurden zwei allerdings nicht sehr konkrete Gebote für eine Übernahme des Alugussfelgenwerkes von TiWheel in Babelegi nördlich von Pretoria beim Insolvenzverwalter abgegeben..

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Zwei Tiger-Manager von Bord, Fabrik geschlossen

Freitag, 20. Juli 2007 | 0 Kommentare

Im Rahmen der Probleme beim Leichtmetallfelgenhersteller Tiwheel – mit einem Anteil von 74 Prozent Mehrheitsgesellschafter bei der deutschen Firma ATS, die vor einer Woche einen Insolvenzantrag gestellt hat – haben zwei Führungskräfte den „board of directors“ verlassen: Brian Joffe und Alan Salomon, die ihre Funktionen alternierend wahrgenommen hatten. Joffe war im Februar 2005 zu Tiwheel gekommen, nachdem der von ihm als Chairman geführte Mischkonzern Bidvest als Minderheitsgesellschafter (damals 17, aktuell 19,5 Prozent) bei Tiwheel eingestiegen war. Mit ihm war Salomon, Direktor der „Bidvest Bank“, in das Tiger-Kontrollgremium berufen worden. Im Rahmen der Insolvenz wurde des Aluminiumgussfelgenwerk in Babelegi geschlossen. Tiwheel-Gründer und –Chairman Eddie Keizan hat für den Beginn der nächsten Woche ein Statement angekündigt..

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Jetzt ist auch Felgenhersteller ATS insolvent

Montag, 16. Juli 2007 | 0 Kommentare

Ein schwarzer Freitag der 13. für die in Bad Dürkheim ansässige Firma ATS, eines der renommierten deutschen Traditionsunternehmen in der Herstellung von Aluminiumgussfelgen. Die Holding ATS Beteiligungs GmbH musste auf Antrag der beiden Gesellschaften ATS Beteiligungs GmbH und ATS Stahlschmidt & Maiworm GmbH Insolvenz anmelden. Damit erreicht der – von vielen lange erwartete – Konsolidierungsprozess in dieser Teilbranche der Automobilzulieferer noch mehr an Dramatik: Erst vor wenigen Wochen hatte Ronal dem italienischen Zulieferer Mazzucconi dessen schwächelnde Tochtergesellschaft Speedline abgenommen und damit einen weiteren Niedergang eines in der Räderbranche ebenfalls respektierten Namens verhindert. Und vor nur zweieinhalb Wochen hat sich zum Abschluss des Insolvenzverfahrens bei der BBS der belgische Zulieferer Punch International NV ein Engagement in der krisengeschüttelten Erstausrüstung mit Aluminiumrädern zugemutet..

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Handel mit Aktien von Tiger Wheels eingestellt

Donnerstag, 12. Juli 2007 | 0 Kommentare

Der Vorstand des Aluminiumräderherstellers Tiger Wheels Ltd., zu dem mehrheitlich auch die deutsche ATS-Gruppe gehört, hat die Verantwortlichen der Börse Johannesburg ersucht, den Handel mit Aktien von Tiwheel einzustellen, bis das Unternehmen eine Bekanntmachung veröffentlicht. Vor wenigen Wochen war in Südafrika das Gerücht aufgekommen, der Mischkonzern Bidvest, der bereits zwanzig Prozent der Anteile an Tiwheel besitzt, könne seine Beteiligung aufstocken wollen oder gar ein Übernahmeangebot abgeben.

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Gerüchte um Tiger Wheels

Donnerstag, 7. Juni 2007 | 0 Kommentare

Der an der Börse Johannesburg gelistete Anbieter von Leichtmetallfelgen vor allem für die Erstausrüstung Tiger Wheels (TiWheel) – mit 74 Prozent Anteil Mehrheitsgesellschafter an der deutschen ATS Beteiligungsgesellschaft (Bad Dürkheim) – ist in südafrikanischen Wirtschaftskreisen Gegenstand von Spekulationen. Es heißt der Mischkonzern Bidvest, der Anfang 2005 17 Prozent an Tiger übernommen hatte und diesen Anteil später auf 20 Prozent aufgestockt hatte, plane weitere Anteile zu übernehmen oder gar ein Übernahmeangebot abzugeben. Der „Business Report“ zitiert einen lokalen Fondsmanager, demzufolge die finanzielle Situation bei TiWheel unklar sei, zumal ATS die gesetzten Ziele nicht erreicht habe.

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Tiger restrukturiert um und holt sich neuen Gesellschafter

Freitag, 11. Februar 2005 | 0 Kommentare

Der südafrikanische Räderhersteller Tiger Wheels, der im Süden Afrikas auch eine Reihe eigener Reifenservicestellen hat und als Franchisegeber für Reifenhändler aktiv ist, hat 17 Prozent seiner Anteile für ca. 30,5 Millionen Euro an die Bidvest-Gruppe verkauft, melden südafrikanische Medien. Eine weitere Aufstockung der Anteile auf 20 Prozent ist denkbar, Bidvest-Chairman Brian Joffe soll zum (non-executive) weiteren Direktor bei Tiger berufen werden.

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