Tag: Absatz

„Winterreifen-Company“ Conti: Kerndisziplin verteidigen/Ganzjahresreifen nicht promoten

„Winterreifen-Company“ Conti: Kerndisziplin verteidigen/Ganzjahresreifen nicht promoten

Donnerstag, 7. Dezember 2017 | 0 Kommentare

Dass Continental über die Aussagen von Jean-Dominique Senard, in Deutschland würden den meisten Autofahrern Ganzjahresreifen statt eines saisonalen Wechsels genügen, nicht gerade erfreut ist, dürfte klar sein. Zumal der Michelin-Chef in einem Zeitungsinterview im selben Atemzug zwar vorrangig den dem so bezeichneten „Billigreifensegment“ zuzuordnenden Herstellern vorgeworfen hat, Produkte auf den Markt zu bringen, die nach „kurzer Zeit kaputt“ sind bzw. schneller ihre Leistungseigenschaften verlieren, dabei jedoch der Name seines deutschen Konkurrenten sowie der Bridgestones nicht gänzlich unerwähnt blieb. Derlei hat man im Conti-Konzern sehr wohl zur Kenntnis genommen, ohne sich jedoch genötigt zu fühlen, darauf direkt antworten zu wollen oder müssen, wie Nikolai Setzer als im dortigen Vorstand für die Reifensparte Verantwortlicher im Gespräch mit der NEUE REIFENZEITUNG erklärt. „Da sind wir typisch norddeutsch zurückhaltend“, sagt er. Gleichwohl macht er deutlich, dass Continental nach wie vor keinen Grund dafür sieht, von seiner Empfehlung „Sommerreifen im Sommer – Winterreifen im Winter“ abzurücken. Daran ändert sich auch dadurch nichts, dass das Unternehmen seit dem Frühjahr mit dem „AllSeasonContact“ nach langem Zögern nun selbst ein Produkt seiner Hauptmarke für das Segment Ganzjahresreifen in petto hat, obwohl man sich doch eigentlich als „Winterreifen-Company“ sieht. „Winterreifen sind eine unserer Kerndisziplinen. Und diese Position werden wir verteidigen“, macht Setzer unmissverständlich deutlich. christian.marx@reifenpresse.de [stextbox id="info"]Lesen Sie hierzu auch: „Verstehen, was Autofahrer brauchen“ – NRZ-Interview mit Michelin-CEO Senard zu Allwetterreifen | Freitag, 8. Dezember 2017[/stextbox]

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Quali- vor Quantität: Cordiant positioniert sich als „bessere Alternative“

Quali- vor Quantität: Cordiant positioniert sich als „bessere Alternative“

Mittwoch, 6. Dezember 2017 | 0 Kommentare

Der russische Reifenhersteller Cordiant, der Anfang dieses Jahrzehnts – genauer gesagt: 2012 – aus Sibur Russian Tyres hervorgegangen ist, unter dessen Dach zuvor unter anderem die Reifenwerke Yaroslavl, Omskshina, Voltyre und Uralshina zusammen mit dem 50:50-Joint Venture zwischen Matator und Omskshina konsolidiert worden waren, will seinen Fußabdruck in Sachen Lkw-Reifen hierzulande vergrößern. „Der deutsche Markt ist sehr wichtig“, erklärt Maxim Varlygo, Exportmanager bei Cordiant JSC, wo das Kürzel für Joint Stock Company steht. Seinen Worten zufolge denkt man dabei zwar nicht an eine sprunghafte Steigerung der Absatzzahlen in deutschen Landen, doch gleichwohl wolle man sich hinter solch etablierten Premiummarken wie Bridgestone, Conti, Goodyear oder Michelin als die „bessere Alternative“ positionieren, wie es in Anspielung auf einen vor einiger Zeit von Aeolus Tyre aus China verwendeten Marketing-Claim heißt. Qualität vor Quantität lautet insofern die Devise der Russen, die mit ihren unter dem Namen Cordiant Professional angebotenen Lkw-Reifen den Vergleich mit letzterem Hersteller aus Asien ebenso wenig scheuen wie teilweise auch nicht mit den ganz großen Namen im Nutzfahrzeugreifengeschäft. christian.marx@reifenpresse.de

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Derzeit täglich 1.000 Reifenbestellungen auf www.pkwteile.de

Derzeit täglich 1.000 Reifenbestellungen auf www.pkwteile.de

Mittwoch, 29. November 2017 | 0 Kommentare

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Kommentar: Warum die Pkw-Reifennachfrage weiter sinkt, …

Kommentar: Warum die Pkw-Reifennachfrage weiter sinkt, …

Donnerstag, 23. November 2017 | 0 Kommentare

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Ein Viertel mehr Lanxess-Umsatz, Arlanxeo-EBITDA rückläufig

Montag, 20. November 2017 | 0 Kommentare

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Das Auto ist/bleibt beliebt – 2019 Absatz von weltweit über 100 Millionen Pkw

Das Auto ist/bleibt beliebt – 2019 Absatz von weltweit über 100 Millionen Pkw

Mittwoch, 15. November 2017 | 0 Kommentare

Ungeachtet solcher Herausforderungen wie einer zunehmenden Digitalisierung, strikteren Umweltverordnungen und dem Sharing-Gedanken rund um die Mobilität sowie vor allem auch dem sogenannten „Dieselgate“ beurteilt die überwiegende Zahl der Autofahrer ihren fahrbaren Untersatz nach wie vor positiv. So zumindest das Ergebnis der 2017er-Ausgabe des regelmäßig von Consors Finanz erstellten Automobilbarometers. Denn dabei sollen sich immerhin rund neun von zehn dafür Befragten in diesem Sinne geäußert haben. Vor diesem Hintergrund ist man bei dem Kreditversicherer Euler Hermes überzeugt, dass der weltweite Pkw-Absatz von laut Consors Finanz 91 Millionen Einheiten 2016 bis zum Jahr 2019 auf über 100 Millionen Stück wird zulegen können. Nicht zuletzt natürlich deshalb, weil der Motorisierungsgrad vor allem in den so bezeichneten Schwellenländern weiter stark ansteigt. Gemeint damit sind Länder wie China oder Indien, die im weltweiten Rennen um die höchsten Automobilverkaufszahlen in der Pole Position gesehen werden. cm

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Verantwortung übernehmen: Gitis UVP-Ansatz beim B2C-Onlinereifenhandel

Verantwortung übernehmen: Gitis UVP-Ansatz beim B2C-Onlinereifenhandel

Donnerstag, 9. November 2017 | 0 Kommentare

In anderen Märkten bzw. vor allem in den USA haben andere Hersteller wie Goodyear oder BFGoodrich bzw. Michelin schon erste Schritte gewagt, ihre Reifen mittels eines eigenen Webshops in Richtung Endverbraucher – also Business to Consumer (B2C) – zu vermarkten. Mit Giti Tire ist in hiesiger Region bzw. in Europa und ganz speziell in Deutschland ein erstes Unternehmen an den Start gegangen mit einem solchen Direktvertrieb. Seit dem Frühjahr können Verbraucher unter http://shop.giti.de jedenfalls die Produkte des in Singapur ansässigen Herstellers mit Reifenwerken in China, Indonesien und den USA käuflich erwerben. Das dahinter stehende Konzept richte sich aber nicht gegen den Handel, erklärt Tobias Stöckmann, General Manager der Giti Tire Deutschland GmbH. Vielmehr sei das Ganze Ausdruck dessen, dass man als Hersteller ganz bewusst Verantwortung rund um die Vermarktung der eigenen Produkte im Markt übernehme, indem deren „Verschleudern“ im Online- wie im Offlinehandel eine Art Riegel vorgeschoben wird. „Mit dem Handel gemeinsam werden wir wachsen“, ist sich Stöckmann sicher. Die Zauberformel hinter alldem heißt demnach UVP, was bekanntermaßen für unverbindliche Preisempfehlung steht, in Kombination mit deren konsequenter Durchsetzung im Markt. christian.marx@reifenpresse.de

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Gegen den Trend – Maxxis berichtet „erfolgreiche Pkw-Sommerreifensaison“

Gegen den Trend – Maxxis berichtet „erfolgreiche Pkw-Sommerreifensaison“

Donnerstag, 26. Oktober 2017 | 0 Kommentare

Während die Absatzentwicklung bei Pkw-Sommerreifen sowohl im deutschen Markt als auch im übergeordneten europäischen Ersatzgeschäft bis dato rückläufig war, kann Maxxis mit Blick auf diese Produktgattung die nach eigenen Worten „beste Saison seit Jahren“ berichten. Als Gründe dafür werden einerseits positive Bewertungen des Profils „Premitra HP5“ – beim diesjährigen SUV-Sommerreifentest von AutoBild Allrad wurde es für „empfehlenswert“ befunden, für „gut“ bei dem Magazin Gute Fahrt sowie für „befriedigend“ bei AutoBild und dem Test des ADAC – sowie andererseits der verstärkte Auftritt der Marke des Herstellers Cheng Shin vermutet. „Die erfreulichen Testurteile bestätigen einmal mehr unsere erfolgreiche Produkt- und Vertriebsstrategie“, freut sich Dirk Rohmann, Geschäftsführer der Maxxis International GmbH. cm

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Nach drei Quartalen leichtes Minus im Reifenersatzgeschäft Europa

Nach drei Quartalen leichtes Minus im Reifenersatzgeschäft Europa

Mittwoch, 18. Oktober 2017 | 0 Kommentare

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Auseinandersetzung um Ultra-Seal-Zulässigkeit geht in die nächste Runde

Auseinandersetzung um Ultra-Seal-Zulässigkeit geht in die nächste Runde

Freitag, 6. Oktober 2017 | 0 Kommentare

Nachdem dessen Anbieter kürzlich frohlockte, in der Auseinandersetzung um die rechtliche Zulässigkeit seines präventiven Dichtmittels Ultra-Seal gegen den Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk e.V. (BRV) obsiegt zu haben, sieht die Branchenvertretung die Sache ein wenig anders. Hintergrund: Der BRV vertritt die Auffassung, dass Ultra-Seal lediglich als temporäres Hilfsmittel bei einer Reifenpanne verwendet werden dürfe, nicht aber vorbeugend, weil dies im Widerspruch zu § 36 der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO, Richtlinie für die Instandsetzung von Luftreifen) stehe. Deshalb hatte man das belgische Unternehmen DSV Road Holding NV gerichtlich abmahnen wollen, zumal vorherige Versuche einer außergerichtlichen Einigung wohl gescheitert waren. Allerdings haben offensichtlich sowohl das Landgericht Bonn als auch das Oberlandesgericht Köln den Erlass einer einstweiligen Verfügung abgelehnt, was seitens DSV insofern als Sieg bzw. als Bestätigung der Zulässigkeit von Ultra-Seal gewertet wird. Dieser Darstellung widerspricht der BRV jedoch ausdrücklich. Denn aus Sicht des Verbandes haben die Gerichte bei alldem die eigentlich von ihm aufgeworfene Frage, ob ein präventiver Ultra-Seal-Einsatz im Widerspruch zur StVZO steht, gar nicht behandelt. Letzteres erhofft sich der BRV jetzt im Zuge dessen, dass er von der Gegenseite nun seinerseits verklagt worden ist, Aussagen gegen das infrage stehende Mittel zukünftig zu unterlassen. „Wir setzen darauf, dass jetzt in diesem Verfahren die eigentliche Problematik, nämlich die Frage der Zulässigkeit des Mittels als Pannenprävention, endgültig gerichtlich geklärt wird“, so Verbandsgeschäftsführer Hans-Jürgen Drechsler. cm

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