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Neuerliches Ossowski-Insolvenzantragsverfahren

Anfang Februar hatte das Amtsgericht Koblenz von dem unter dem Aktenzeichen 21 IN 19/18 geführten Vorgang über den Antrag auf Eröffnung des Regelinsolvenzverfahrens über das Vermögen der Reifen- und Autoservice Ossowski GmbH aus Nastätten berichtet. Doch schon knapp zwei Wochen später konnten die bis dahin verhängten Maßnahmen wieder aufgehoben werden nach – wie das Gericht sagt – „Erledigung der Hauptsache“. Wie Geschäftsführer Frederik Ossowski gegenüber der NEUE REIFENZEITUNG anlässlich dessen dazu erklärte, habe das Verfahren durch Begleichen der Rechnung des Gläubigers abgewendet werden können. Seit dem 9. März läuft nun jedoch neuerlich ein Insolvenzantragsverfahren (jetzt unter dem Aktenzeichen 21 IN 41/18) in Sachen des Unternehmens aus Nastätten. Es ist zwecks „Sicherung der künftigen Insolvenzmasse und zur Aufklärung des Sachverhaltes“ jedenfalls unter vorläufige Verwaltung durch den Rechtsanwalt Dr. Alexander Jüchser von der Koblenzer Kanzlei Lieser gestellt worden. Wie der vorläufige Insolvenzverwalter sagt, gehe es jetzt vor allem erst einmal darum, sich einen ersten Überblick über die Lage zu verschaffen. Derzeit sei es jedenfalls noch viel zu früh, um etwas zu einem möglichen Fort- oder Ausgang des Verfahrens zu sagen, das seinen Worten zufolge vom Ossowski-Geschäftsführer selbst beantragt wurde. „Der Geschäftsbetrieb läuft ganz normal weiter, und die Lieferanten liefern weiter“, so Jüchser, der abgesehen davon auch im Fall des Koblenzer Reifenservice Klingmann (RSK) Insolvenzverwalter fungiert. christian.marx@reifenpresse.de

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