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Sumitomo Rubber Industries wächst stark – vor allem wegen Europa

Sumitomo Rubber Industries konnte im zurückliegenden Geschäftsjahr seinen Umsatz deutlich steigern, wobei hier insbesondere das Geschäft in Europa mit enormen Wachstumsraten glänzen konnte. Dafür fielen der Betriebsgewinn und dementsprechend auch die Umsatzrendite, während der Überschuss sich wiederum deutlich positiv entwickelte.

2017 konnte Sumitomo Rubber Industries (SRI) weltweit einen Umsatz von 878 Milliarden Yen (6,5 Milliarden Euro) generieren, was einer Steigerung von immerhin 16 Prozent entspricht. Die verschiedenen Geschäftsbereiche, darunter auch das Reifengeschäft, entwickelten sich allesamt mehr oder weniger ähnlich, wobei die Reifensparte mit einem Plus von 16,7 Prozent auf jetzt 757 Milliarden Yen (5,6 Milliarden Euro) die beste Wachstumsrate erzielen konnte. Das hat zu allererst einen Grund, der in Europa zu suchen ist, wo SRI mit seiner Gesellschaft Falken Tyre Europe präsent ist: Im vergangenen Jahr konnten die Japaner den britischen Reifengroßhändler Micheldever übernehmen, der 2016 einen Umsatz in Höhe von 320 Millionen Pfund (377 Millionen Euro) erzielt hatte. Nun schnellen die Umsätze von SRI in Europa entsprechend in Höhe, und zwar um 93 Prozent auf jetzt 106 Milliarden Yen (787 Millionen Euro) – gut 40 Prozent der gesamten Umsatzsteigerungen des Konzerns stammen aus der Micheldever-Übernahme.

Positiv auf die Erträge hat sich diese Entwicklung indes nicht ausgewirkt. Wie es dazu im aktuellen Jahresbericht heißt, fiel der SRI-Betriebsgewinn 2017 um immerhin acht Prozent auf jetzt 67 Milliarden Yen (499 Millionen Euro), wobei die Reifensparte als solche noch deutlich höhere Einbußen beim Betriebsgewinn hinnehmen musste, und zwar von über 14 Prozent. Dies beeinflusst freilich auch die Umsatzrendite negativ; sie lag am Ende des Geschäftsjahres bei 7,7 Prozent – im Jahr zuvor waren dies noch 9,7 Prozent. Der Jahresüberschuss wiederum stieg dem Bericht zufolge um 13,6 Prozent auf jetzt 47 Milliarden Yen (348 Millionen Euro). ab

 Mehr zu diesen Zahlen erfahren Sie hier in unserem Geschäftsberichte-Archiv.

 

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