Dreister Doppeleinbruch in Wolfsburger Reifenlager

Nach einem Einbruch in ein Reifenlager im Wolfsburger Ortsteil Kästorf in der Nacht zu Sonnabend (20. Januar) nahmen Polizisten zwei Tatverdächtige im Alter von 48 und 21 Jahren fest. In dem mitgeführten polnischen Kleintransporter stellten die Beamten typisches Einbruchswerkzeug sicher. Nachdem die dringend Tatverdächtigen wegen fehlender Haftgründe am Sonnabendmittag wieder entlassen wurden, kam es in der folgenden Nacht wieder zu einem Einbruch auf dem Firmengelände. Hier gelang den mutmaßlichen Tätern jedoch die Flucht. Ein Zusammenhang zwischen den beiden Taten ist nicht ausgeschlossen.

Nach Angaben der Polizei wurde ein Wachmann am Sonnabend um 1.55 Uhr bei seinem Rundgang auf dem Gelände aus Geräusche aufmerksam, die auf einen Einbruch hindeuteten. Die alarmierte Polizei konnte daraufhin die mutmaßlichen Täter in einem gelb lackierten Peugeot-Kleintransporter einer polnischen Autovermietung stellen. In ihm wurden Handschuhe und eine Brechstange sichergestellt. Auch wurden Reifen außerhalb der Lagerhalle entdeckt, die wohl zum Abtransport abgelegt worden waren, heißt es bei der Polizei. Die Männer wurden für eine Nacht in Polizeigewahrsam genommen. Hier räumten sie ihre Tat auch teilweise ein. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig wurden sie dann aber wieder entlassen.

Um 2.30 Uhr, gut 24 Stunden nach dem ersten Einbruch, in der Nacht zum Sonntag wurde die Einsatzleitstelle der Polizei erneut von Mitarbeitern einer Wach- und Schließgesellschaft über einen geraden laufenden Einbruch in das Reifenlager in Kästorf informiert. Wieder waren Unbekannte in eine Lagerhalle durch ein zerstörtes Fenster eingestiegen und hatten bereits mehrere Kompletträder zum Abtransport mit einer Sackkarre abgelegt. Die Polizei vermutet, dass nur der ausgelöste Alarm die Täter in die Flucht schlug. Die sofortige Fahndung verlief jedoch ohne Erfolg.  Die Ermittlungen dauern an. cs

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