Verbraucher und Handel sollen gleichermaßen von Reifen-in profitieren

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Mit ihrem für Endverbraucher gedachten Onlineshop unter www.reifen-in.de möchte die Reifen-in GmbH aus Herzberg im Harz, bei welcher der dort unter demselben Dach residierende Großhändler Küke Pate steht, „gemeinsam mit dem Fachhandel den ersten Schritt der Digitalisierung wagen“, wie deren Geschäftsführer und Mitgründer Jens J. Hofmann es formuliert. Die neue B2C-Plattform ist seit Kurzem jedenfalls online und soll mehr sein als einfach nur ein weiterer Reifenshop im weltweiten Datennetz. Gemeint damit ist nicht allein dessen nach Meinung seiner Betreiber frisch, einladend und wenig technisch anmutende Präsentation. Vielmehr wird das Ganze als eine Art anwenderfreundliches, den gesamten Service vollständig online abbildendes Tool beschrieben, dessen Konzept „im direkten Kontrast zu den traditionellen, altmodischen Onlineshops“ stehe. Denn es wurde hierbei demnach vor allem Wert darauf gelegt, den Reifenkauf für die Kunden so angenehm wie möglich und für den Handel so effizient wie möglich zu gestalten.

Vor diesem Hintergrund hat man sich eigenen Worten zufolge in Sachen Handling und Bedienbarkeit an großen Playern anderer Branchen wie Lieferando, HelloFresh oder Zalando orientiert. „Das Thema Reifen ist aus Marketingsicht schwer zu emotionalisieren, zudem ist der Kaufprozess sehr beratungsintensiv, fehleranfällig und technisch komplex. Wir gehen daher bewusst andere Wege“, erklärt Hofmann. Im Vordergrund habe mit Blick auf die Verbraucher dementsprechend in erster Linie das Kauferlebnis gestanden, heißt es weiter. „Der Kauf von neuen Reifen und Felgen ist nicht vergleichbar mit einem Shopping-Trip im nächsten Einkaufszentrum. Es ist mehr ein ‚Muss‘ als ein langersehntes, freudiges Ereignis“, so der Reifen-in-Geschäftsführer. Das Kauferlebnis einer Playstation oder eines trendigen Accessoires sei ein anderes als bei Reifen und Rädern: Während man im einen Fall mit Genuss von einem Geschäft zum nächsten schlendere, stehe man beim anderen – so seine Sicht der Dinge – „in der Filiale des Reifenfachhändlers zur Umrüstzeit doch eher trippelnd in der Schlange, schaut auf die Uhr und wartet bis man endlich an der Reihe ist“. Dies im Hinterkopf habe Reifen-in mit seinem neuen Internetangebot das Ziel verfolgt, die Vorzüge des Onlineshoppings aufzugreifen und diese mit dem Know-how und der Kompetenz des Fachhändlers zu verbinden.

Auf der einen Seite soll der Kunde also Zeit sparen, weil die Notwendigkeit des Reifenkaufs bequem von zu Hause aus abgewickelt werden kann. Andererseits komme die B2C-Plattform im Gegenzug aber auch dem Fachhandel zugute: Nicht nur, weil er eine zeitintensive Beratung der Kunden spare, sondern darüber hinaus noch dadurch, dass er bei einem Kauf über Reifen-in von dort alle Informationen zu den gewählten Produkten und Dienstleistungen schon im Vorfeld übermittelt bekommt. So könne er den Montagetermin „ideal vorbereiten“ und optimiere damit letztlich die Prozesse innerhalb seines Werkstattalltags. Aufgrund einer intuitiven Bedienung des Systems könnten mit wenigen Klicks bzw. Schritten Aufträge angenommen, Produkte hinzugefügt oder Preise geändert werden. Und selbst irrtümlich falsch bestellte Reifengrößen oder Felgen sollen dem Fachhändler keine Probleme bereiten dank einer schnellen und flexiblen Möglichkeit darauf zu reagieren. „Es sind ja seine Produkte, das heißt, ein aufwendiger Rückversand und eine lange Retourenabwicklung entfällt in diesem Fall völlig“, erläutert Hofmann. Mit Reifen-in wage man den digitalen Aufbruch gemeinsam mit dem stationären Reifenfachhandel, um so – sind die Herzberger überzeugt – der gesamten Branche die angenehmen Seiten des Onlineshoppings zu erschließen. cm

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