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Reifen am Bordstein aufgeschlitzt – Spedition will Geld von der Stadtverwaltung einfordern

 

In Marbach will eine Spedition die Stadtverwaltung auffordern, für die ihr entstandenen Reifenschäden in Höhe von 2.000 Euro aufzukommen. Der Grund: Ein neu gebauter Kreisel soll zu eng sein und dadurch würden die Reifen der durchfahrenden Lastwagen in Mitleidenschaft gezogen. Seit knapp einer Woche ist der 600.000 Euro teure Kreisel eröffnet und Autofahrer und Lkw-Fahrer stöhnen über den engen Radius einer Ausfahrt und den dazu hohen und scharfkantigen Bordstein am rechten Fahrbahnrand. Gegenüber dem Südkurier gab der Chef der Spedition an, in einer Woche seien drei Reifen an zwei Fahrzeugen an der Bordsteinkante aufgeschlitzt worden. Er habe daher seine Fahrer angewiesen, den Kreisel in dieser Richtung nicht auszufahren und geradewegs über die Mittelinsel zu lenken. Den bisher entstandenen Schaden wolle er bei der Stadtverwaltung Villingen-Schwenningen einfordern. Ein Anwalt sei eingeschaltet. Eine Sprecherin der Stadtverwaltung kündigte gegenüber dem Südkurier an, dass die Kante abgeflacht wird. Einen genauen Termin gibt es jedoch noch nicht.    cs

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