WdK enttäuscht über Scheitern der Jamaika-Sondierungsgespräche

Montag, 20. November 2017 | 0 Kommentare
 
WdK-Präsident Dr. Ralf Holschumacher spricht von einem vor allem für den Mittelstand „herben Rückschlag für die politische und wirtschaftliche Stabilität Deutschlands“
WdK-Präsident Dr. Ralf Holschumacher spricht von einem vor allem für den Mittelstand „herben Rückschlag für die politische und wirtschaftliche Stabilität Deutschlands“

Aufseiten des Wirtschaftsverbandes der deutschen Kautschukindustrie (WdK) zeigt man sich enttäuscht über das Scheitern der Sondierungsgespräche zwischen CDU, CSU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen, was die Möglichkeit der Formierung einer sogenannte Jamaika-Regierungskoalition betrifft. „Mit großer Enttäuschung stellen wir fest, dass offensichtlich parteipolitische Dogmatik über das Wohl unseres Landes gestellt wurde. Der Abbruch der Sondierungsgespräche ist ein herber Rückschlag für die politische und wirtschaftliche Stabilität Deutschlands, auf die insbesondere auch die mittelständischen Unternehmen angewiesen sind. Wir rufen deshalb alle dialogbereiten Kreise in der Bundespolitik dazu auf, sich für das Zustandekommen eines tragfähigen Regierungsbündnisses einzusetzen“, so WdK-Präsident Dr. Ralf Holschumacher. Mit 100 Mitgliedsunternehmen sowie weiteren 40 ihm als außerordentliche Mitglieder angeschlossen Zulieferunternehmen der Kautschuk verarbeitenden Industrie, vertritt der Verband die Interessen der deutschen Hersteller von Bereifungen und Technischen Elastomererzeugnissen. Bezogen auf den Branchenumsatz in Höhe von 11,3 Milliarden Euro im Jahr 2016 repräsentiert der WdK eigenen Angaben zufolge rund 85 Prozent der deutschen Kautschukindustrie bzw. rund 75.000 Beschäftigte. cm

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , ,

Kategorie: Markt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *