Kumho Tire reagiert mit „Feindseligkeiten“ auf US-Gewerkschaftsgründung

Dienstag, 10. Oktober 2017 | 0 Kommentare
 
Die Arbeiter in Kumhos neuer US-amerikanischer Reifenfabrik wollen eine Gewerkschaftsvertretung wählen, was ihr offenbar „Feindseligkeiten“  des Managements einträgt
Die Arbeiter in Kumhos neuer US-amerikanischer Reifenfabrik wollen eine Gewerkschaftsvertretung wählen, was ihr offenbar „Feindseligkeiten“ des Managements einträgt

US-Medienberichten zufolge versucht Kumho Tire die Bildung einer Gewerkschaftsvertretung unter dem Dach seiner Mitte 2016 eingeweihten Reifenfabrik in Macon (Georgia/USA) zu verhindern. Die für später diese Woche angesetzten Wahlen würden vom Management des südkoreanischen Reifenherstellers mit „Feindseligkeiten“ bedacht; die Vertreter von Kumho Tire vor Ort hätten versucht, die Mitarbeiter im Werk von der Gründung einer Arbeitnehmervertretung aktiv abzubringen, heißt es dazu. In diesem Zusammenhang habe Leo W. Gerard, International President der Gewerkschaft United Steelworkers (USW), jetzt einen Brief an Südkoreas Präsidenten Moon Jae-In geschrieben und diesen gebeten sicherzustellen, dass die Arbeitnehmer in Macon von ihren demokratischen Rechten, eine entsprechende Vertretung zu gründen, auch Gebrauch machen könnten. Kumho Tire steht unter Gläubigerkontrolle mit der staatlichen Korea Development Bank (KDB) als maßgebliches Institut. Dementsprechend könne die USW die südkoreanische Regierung direkt für das Verhalten des Kumho-Tire-Managements in den USA verantwortlich machen, so Gerard gegenüber Moon. ab

 

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Kategorie: Markt

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