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Zenises steht nicht zum Verkauf – jedenfalls nicht für 250 Million Euro

Eines muss man Harjeev Kandhari, CEO der Zenises-Gruppe, lassen: Er weiß, wie man ein Unternehmen ins Gespräch bringt und hält. Beste Belege dafür sind solche Dinge wie der Welt teuerster Reifensatz, der bei der Reifenmesse im vergangenen Jahr öffentlichkeitswirksam enthüllt wurde, oder das Reifenabo gemeinsam mit der Saitow AG, das mittlerweile ja von „Alzura“ in „Tyreflix“ umbenannt wurde. Aktuell meldet er sich zu Wort, um den seinen Aussagen zufolge „jüngsten Akquisitionsgerüchten“ rund um Zenises entgegenzutreten. Demnach sei im Markt kolportiert worden, die Unternehmensgruppe stünde für 250 Millionen Euro zum Verkauf. „Zenises ist für einen solchen Preis nicht zu verkaufen“, so Kandhari in einem eigens dazu verfassten Statement. Zumal dieser Betrag deutlich unterhalb der jüngsten Bewertung der Gruppe liege, zu der ja nicht nur Aktivitäten im Batterie- und Schmierstoffgeschäft oder die Reifenmarke Z-Tyre zählten.

Vielmehr sein Zenises ja auch ein Reifentechnologieunternehmen mit Teams, die in Europa und Dubai an nichts weniger als der Revolutionierung der Distribution arbeiten würden, womit freilich besagte Reifenflatrate gemeint ist. Außerdem arbeite man unter dem Projektnamen „Zelematics“ an Telematiklösungen. „Wir sind auch in der Lage, Einzelhandelsbetriebe in Europa mithilfe unserer Finanzpartner zu übenehmen und so entsprechende Vertriebskanäle zu kontrollieren“, ist er trotz aller Marktentwicklungen überzeugt, dass das Reifengeschäft auch zukünftig nicht ohne Service- bzw. Montagepartner auskommen werde. Gewichtigster Grund, der aus seiner Sicht gegen einen Zenises-Verkauf spricht, ist für ihn dabei aber, dass er das Managementteam des Unternehmens als Familie betrachtet. „Und Familie kann man nie verkaufen“, meint er. cm

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