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Hankook überarbeitet „Sound-Absorber“-Technologie – Fixierung und Akustikschaum neu

Hankooks „Sound-Absorber“-Technologie kommt bereits in der Erstausrüstung zum Einsatz, etwa beim Audi Q7/SQ7. Nun hat die patentierte Geräuschdämmung ein Update erhalten. Statt des bisher als Fixierung für den eingesetzten Akustikschaum flächig verwendeten, hauseigenen Sealguard-Materials komme nun ein besonders hitzebeständiges und partiell aufgebrachtes Silikon-basiertes Material zum Einsatz, heißt es dazu in einer Mitteilung. Verbunden mit dem ebenfalls weiterentwickelten, leichteren Akustikschaum, biete die neue „Sound-Absorber“-Generation somit eine deutliche Gewichtsoptimierung und ermögliche ebenfalls eine automatisierte Produktion, die den bisher nötigen Manufakturprozess ablöst und so größere Produktionsvolumina realisierbar macht. Damit bleiben Hankooks „Sound-Absorber“-Bereifungen künftig nicht nur Luxus- und Oberklassefahrzeugen vorbehalten, sondern würden zunehmend z.B. auch für Modelle der gehobenen Mittelklasse interessant, ist man dort überzeugt. Reifen, die mit dieser Technologie ausgestattet sind, reduzieren deutlich die bei bestimmten Geschwindigkeiten im Fahrzeuginneren hörbaren, systembedingten Reifenresonanzen.

Hankooks „Sound-Absorber“-Reifen verfügen über eine spezielle Polyurethanschaumplatte, die während des Herstellungsprozesses im Reifeninneren befestigt wird. Diese helfe im Fahrzeugbetrieb bei bestimmten Geschwindigkeiten, das dort durch sogenannte Kavitätsschwingungen, also Schwingungen der Luftsäule im Reifeninneren, entstehende und als besonders unangenehm empfundene Dröhnen zu reduzieren. So könne der Geräuschpegel-Peak-Wert im Fahrzeuginneren durch „Sound-Absorber“-Reifen um fünf bis sieben dB(A) gesenkt werden. Insbesondere leichte, sportliche Ultra-High-Performance-Bereifungen mit niedrigen Querschnitten aber insgesamt großen Resonanzräumen könnten deutlich von dieser Technologie profitieren, so der Hersteller weiter.

Bisher wurde der verwendete Akustikschaum mit einer flächig aufgebrachten, dünnen Schicht des unternehmenseigenen Sealguard-Materials in einem Manufakturverfahren im Reifeninneren fixiert. Mit der Weiterentwicklung der „Sound-Absorber“-Technologie sei die Applikation jetzt vollautomatisiert in den Gesamtherstellungsprozess der Reifen integriert worden. Dafür sei unter anderem ein neues, noch leichteres Schaummaterial entwickelt worden. Zusätzlich werde jetzt, statt des bisherigen flächigen Fixierungsmaterials, ein nur partiell im Reifeninneren aufgebrachter Silikon-basierter Klebstoff verwendet. Diese Maßnahmen reduzierten nicht nur signifikant das Gewicht, sondern machten die neue Technologie noch hitzebeständiger als bisher, was eine weiter verbesserte Belastbarkeit und Haltbarkeit der Reifen insbesondere unter Volllastbedingungen und bei Höchstgeschwindigkeit mit sich bringe, so Hankook abschließend. ab

 

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