USA als einziger der weltweiten Pkw-/Light-Vehicle-Märkte im Minus

Gemäß den vom Verband der Automobilindustrie (VDA) bis einschließlich Juli zusammengetragenen Neuzulassungsdaten für die verschiedenen Pkw-/Light-Vehicle-Märkte weltweit wird mit Ausnahme der USA in allen Regionen weltweit bisher ein mehr oder weniger großes Wachstum registriert.

In Westeuropa (EU15+EFTA) stieg die Zahl der Pkw-Neuzulassungen mit Blick allein auf den Juli demnach um knapp zwei Prozent auf rund 1,1 Millionen Neuwagen, während bezogen auf die ersten sieben Monate 2017 der Zuwachs sogar bei 3,5 Prozent liegt auf fast 8,9 Millionen Einheiten. Im US-amerikanischen Markt schlagen demnach Rückgänge um 7,1 Prozent auf runde 1,4 Millionen Einheiten (Juli) respektive drei Prozent auf etwa 9,8 Millionen Stück (Januar bis Juli) zu buche, wobei hier sogenannte Light Vehicles – also Pkw und Light Trucks – gemeint sind. Auf dem chinesischen Pkw-Markt ging es dem VDA zufolge demgegenüber weiter bergauf. Dabei ist das Plus im betreffenden Monat mit 5,5 Prozent auf ziemlich genau zwischen 1,6 und 1,7 Millionen Fahrzeuge höher ausgefallen als die 3,1 Prozent auf fast 12,6 Millionen Einheiten im bisherigen Jahresverlauf.

Zuwächse werden ebenso aus Indien berichtet, wo fast 300.000 neue Pkw im Juli einem 15,1-prozentigen Wachstum entsprechen und kumuliert bisher gut 1,8 Millionen Pkw (plus 8,9 Prozent) in den Land neu auf die Straßen gekommen sind. „In Japan stiegen die Pkw-Neuzulassungen im Juli bereits zum neunten Mal in Folge an. Mit 357.300 Einheiten wurden drei Prozent mehr Fahrzeuge angemeldet als im Vorjahresmonat. In den ersten sieben Monaten stieg der Absatz um sieben Prozent auf 2,7 Millionen Neuwagen“, so der VDA, der auch für den lange Zeit als eines der „Sorgenkinder“ geltenden russischen Markt Positives meldet. Einem Juli-Plus von 18,6 Prozent auf knapp 130.000 Light Vehicles steht dabei ein Wachstum um 8,5 Prozent auf fast 850.000 Einheiten in bisher sieben Monaten gegenüber. In Brasilien legte der Markt um 2,3 Prozent auf knapp 180.000 Fahrzeuge (Juli) bzw. um vier Prozent auf annähernd 1,2 Millionen Einheiten zu. cm

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