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Premiumreifen überzeugen Europas Autofahrer, sagt Nokian

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Eine von Nokian Tyres in Auftrag gegebene Studie soll ergeben haben, dass die meisten europäischen Autofahrer von den mit Premiumreifen verbundenen Vorteilen überzeugt sind. Selbst wenn nicht genau spezifiziert wird, was diese eigentlich ausmacht bzw. wie man sie denn definiert, so liefern der in diesem Zusammenhang erwähnte Bezug auf die Anschaffungskosten und der Vergleich mit „billigen Reifen“ doch einen Hinweis darauf, was der finnische Hersteller darunter versteht. Wie dem auch sei: Im Vergleich zu preisgünstigeren Modellen hat sich laut der von Ipsos dafür durchgeführten Befragung von 1.800 Autofahrern in Deutschland, Polen, Tschechien, Italien, Frankreich, Rumänien und Bulgarien herausgestellt, dass sie Premium-, also wohl teurere Reifen beispielsweise für sparsamer, langlebiger und sicherer halten. Gerade Letzteres hätten in Deutschland 59 Prozent der Befragten zu Protokoll gegeben, während sich in Rumänien sogar 87 Prozent in diesem Sinne geäußert hätten, in Bulgarien bei 70 Prozent, in Italien 61 Prozent, in Frankreich 59 Prozent, in Polen 58 Prozent sowie in Tschechien 54 Prozent.

„Der Unterschied zwischen einem hochklassigen und einem billigen Reifen oder einem Einstiegsmodell macht sich am meisten bei extremen Bedingungen bemerkbar, etwa beim Bremsen auf nasser Fahrbahn, bei Aquaplaning oder wenn man bei der Steuerung an seine Grenzen kommt. Ein Premiumreifen ist wie ein Sicherheitsgurt: Die meiste Zeit wird er nicht wirklich aktiv gebraucht, doch in einer gefährlichen Situation kann er Leben retten – das des Fahrers und das von anderen“, sagt Matti Morri, Technical Customer Service Manager bei Nokian Tyres. Das Profil billiger Reifen könne dem eines Premiumreifens zwar durchaus ähnlichsehen, doch gebe es für dessen Leistungsfähigkeit allein aufgrund der Optik keine Garantie, heißt es. Hersteller von Premiumreifen unterzögen ihre Produkte umfangreichen Testläufen, wobei – so Nokian weiter – „hochklassige Reifen“ bis zu 300 unterschiedliche Test im Zuge der Produktentwicklung durchliefen. Spätestens beim Verweis auf „kontinuierliche Indoor-Tests und umfangreiche Prüfungen mit echten Fahrzeugen“ des eigenen Hauses dürfte jedermann klar sein, zu welcher Kategorie die Finnen ihre Reifen zählen.

Laut der Studie sind im Übrigen mehr als zwei Drittel der im Nokian-Auftrag befragten Autofahrer der Meinung, dass die Qualität der Reifen eine sehr wichtige Rolle für die Verkehrssicherheit spielt, allen voran diejenigen in Rumänien (91 Prozent) gefolgt von Bulgarien (89 Prozent), Italien (87 Prozent), Deutschland (85 Prozent), Polen (79 Prozent) und Tschechien (78 Prozent). Die niedrigste Zustimmung hat sich demnach in Frankreich ergeben, wo lediglich 65 Prozent der befragten Autofahrer Reifen als einen wichtigen Aspekt der Verkehrssicherheit betrachten. „Ganz sicher sind die Reifen ein zentraler Faktor für die Fahrsicherheit und tragen zur allgemeinen Verkehrssicherheit bei. Reifen übertragen die Kräfte zwischen dem Fahrzeug und der Straßenoberfläche, die für das Steuern, Bremsen und Beschleunigen notwendig sind. Daher sind Reifen das aktivste Sicherheitsmerkmal eines jeden Fahrzeugs. Vier kleine Bereiche, kaum größer als eine Handfläche, halten das Fahrzeug auf der Straße und sind dafür verantwortlich, dass der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug behält“, erklärt Morri.

Aber noch aus einem weiteren Grund rät Nokian zu Premiumsommerreifen. Dank eines niedrigen Rollwiderstandes könne mit ihnen bis zu einem halben Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern eingespart werden, heißt es. Bei der Gelegenheit wird Autofahrern in Erinnerung gerufen, den korrekten Luftdruck zu beachten bzw. regelmäßig zu überprüfen und „dass sich auch der beste Sommerreifen irgendwann abfährt“. Im Hinblick auf ein Mehr an Sicherheit wird daher eine regelmäßige Kontrolle der Profiltiefe empfohlen. „In den meisten europäischen Ländern beträgt die offizielle minimale Profiltiefe 1,6 Millimeter, doch Sommerreifen mit einer so niedrigen Profiltiefe bieten keinerlei Sicherheit mehr. Vielmehr steigen die Risiken bereits ab einer Reifenprofiltiefe von unter vier Millimetern deutlich an, besonders unter regnerischen Straßenbedingungen“, argumentiert das finnische Unternehmen diesbezüglich also anders als Michelin, aber mehr oder weniger genauso wie der deutsche Reifenhersteller Continental. cm

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