Finanzvorstand Schäfer widerspricht Conti-Vorstandschef

Was die Zukunft des Verbrennungsmotors als Fahrzeugantrieb angeht, vertreten der Continental-Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart und Wolfgang Schäfer – seines Zeichens Finanzvorstand bei dem Automobilzulieferer und Reifenhersteller – offenbar unterschiedliche Auffassungen. Darauf deuten zumindest Aussagen des Letzteren von beiden hin, die Spiegel Online unter Berufung auf dessen eigene Worte in einem Reuters-Interview wiedergibt. Demnach hat er sich dabei in dem Sinne geäußert, dass die nächste, noch bis etwa 2023 von den Automobilherstellern entwickelte Motorengeneration mit Kraftstoffantrieb wohl auch die letzte ihrer Art sein werde. „Da wird noch mal eine neue Verbrennungsmotorengeneration entwickelt werden, aber danach wird dann wahrscheinlich eine solche Weiterentwicklung gar nicht mehr wirtschaftlich vertretbar sein“, soll der Betriebswirtschaftler in diesem Zusammenhang zu Protokoll gegeben haben. Als Techniker hatte sich demgegenüber Conti-Vorstandschef Degenhart jüngst erst mit den Worten vernehmen lassen, dass sich ein Durchbruch der reinen Elektromobilität als Alternative zur heute noch dominierenden Antriebsart (Benzin/Diesel) eher „nicht vor 2023“ abzeichne und im Gegenteil der Verbrennungsantrieb aufgrund eines wachsenden Bedarfes nach Mobilität „seinen Zenit tatsächlich erst noch vor sich“ habe. christian.marx@reifenpresse.de

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