Auch Runderneuerer sollten neue Winterreifendefinition beachten – Subventionsbetrug

Donnerstag, 10. August 2017 | 0 Kommentare
 
Die Produzenten runderneuerter Lkw- und Pkw-Reifen sollten in Zukunft einen besondern Blick auf die Kennzeichnung ihrer Reifen haben
Die Produzenten runderneuerter Lkw- und Pkw-Reifen sollten in Zukunft einen besondern Blick auf die Kennzeichnung ihrer Reifen haben
Die kürzlich beschlossene 52. Verordnung zur Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften, die bereits in Kraft getreten ist und die bekanntlich zum neuen Jahr hin maßgebliche Auswirkungen auf die verkehrsrechtliche Definition von Winterreifen hat, gilt auch für runderneuerte Lkw- und Pkw-Reifen, wie der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk (BRV) nun noch einmal in einer Mitteilung betont. Das bedeutet: Auch runderneuerte Reifen, die im Hinblick auf die in Deutschland geltende situative Winterreifenpflicht und auf die De-minimis-Förderrichtlinie als Winterreifen gelten sollen, müssen zukünftig mit einem Schneeflockensymbol markiert sein; eine M+S-Markierung allein reicht dann nicht mehr aus. Und da das Schneeflockensymbol ausschließlich von offizieller Seite vergeben werden darf, empfiehlt der Verband nun den Runderneuerern, „sich baldmöglichst mit ihrem ECE-autorisierten Prüflaboratorium in Verbindung zu setzen, um eine rechtzeitige Prüfung der Kennzeichnungsfähigkeit der gewünschten Produkte zu ermöglichen“. Auch für den Handel könnte es ansonsten zu Problemen kommen.

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Kategorie: Markt, Runderneuerung

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