Als Held gefeiert und nun im Visier der Ermittler

Freitag, 4. August 2017 | 0 Kommentare
 
Der Lkw-Fahrer fuhr den brennenden Tanklastzug an den unbewohnten Stadtrand

Foto: Feuerwehr Schrobenhausen
Der Lkw-Fahrer fuhr den brennenden Tanklastzug an den unbewohnten Stadtrand Foto: Feuerwehr Schrobenhausen

Mitte Juli wurde als Held von Schrobenhausen gefeiert, jetzt ist er im Visier der Staatsanwaltschaft. Auch die NEUE REIFENZEITUNG hatte vom Fahrer berichtet, der seinen mit Benzin gefüllten Tanklastzug aus der Kleinstadt Schrobenhausen gefahren hatte, obwohl die Reifen schon brannten. Er wollte Schlimmeres verhindern und hat durch seine Tat viel Aufmerksamkeit in den Medien bekommen. Jetzt werde eine mögliche strafrechtlich relevante Verantwortung geprüft, denn unklar sei seit einem Hinweis nach der Fast-Katastrophe, wann der Fahrer die Rauchentwicklung an seinem Lastwagen bemerkt habe, heißt es bei der Polizei.

Ein Zeuge habe den Hinweis gegeben, dass „schon deutlich weiter vor Schrobenhausen“ Rauch zu sehen gewesen wäre. Bisher wurde bei den Ermittlungen davon ausgegangen, dass der 49 Jahre alte Fahrer erst kurz vor Schrobenhausen den brennenden Reifen am Lastzug bemerkt hätte und dann versucht habe, den Brand zu löschen und als dies nicht gelang, das gefährliche Gefährt aus dem bewohnten Gebiet an den nicht bewohnten Stadtrand manövriert hätte. Die Polizei bittet nun um Hinweise. cs

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Kategorie: Markt

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