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Seit 80 Jahren Synthesekautschukproduktion in Schkopau – Jubiläum

Trinseo – Anbieter von Materiallösungen und Hersteller für Kunststoffe, Latexbindemittel und Synthesekautschuk – hat das 80. Jubiläum der Synthesekautschukproduktion an seinem Standort Schkopau (Sachsen-Anhalt) gefeiert. Zumal nach Unternehmensangaben dort die Herstellung von Synthesekautschuk „ihren Anfang nahm und der damit impulsgebend für dessen weltweite Nutzung war“. Mit einer Veranstaltung im Schlosshotel nahe des Produktionsstandortes, zu der Trinseo neben den Mitarbeitern lokale Partner sowie Vertreter der Politik eingeladen hatte, sollte allen gedankt werden, deren Einsatz zum Erfolg des Werkes beigetragen hat und weiter beiträgt, dessen Produkte zum größten Teil an die Reifenindustrie geliefert werden.

Das Motto der Feierlichkeiten lautete bei alldem „Wir“, um den Teamgeist in Schkopau zu verdeutlichen. „In Schkopau verfügen wir über ein einzigartiges Team, das seine Einsatzbereitschaft und Kundenorientierung – als Schlüsselfaktor für unseren Erfolg – über die Jahre hinweg immer wieder unter Beweis gestellt hat“, erklärte Ralf Irmert, Geschäftsführer der Trinseo Deutschland GmbH. „Dank unserem großartigen Teamgeist und dem hohen Mass an Integration von Fertigung, Wartung, technischen Kundendienst und Entwicklung, Lieferkettenmanagement, Forschung und Entwicklung sowie dem Technologiezentrum können wir ein phänomenales Wachstum am Standort vorweisen“, ergänzt er.

Beispielsweise auch durch eine vor der Fertigstellung stehende Pilotanlage, die ihren Betrieb zum vierten Quartal 2017 aufnehmen und die Zeit zwischen Produktentwicklung und industrieller Nutzung weiter verkürzen helfen soll. Mit einer zusätzlichen, für 2018 geplanten Kapazitätserweiterung für Solution-Styrene-Butadiene-Kautschuk (SSBR) will das Unternehmen seine Produktion am Standort Schkopau um 50 Kilotonnen steigern und im globalen Maßstab das Gesamtvolumen der SSBR-Produktion des Unternehmens um 33 Prozent anheben. Das sei eine direkte Reaktion auf die Kundennachfrage und entspricht den globalen Nachhaltigkeitstrends, heißt es vonseiten des Unternehmens mit Blick darauf, dass Synthesekautschuk dazu beitragen kann, den Rollwiderstand und damit die Kraftstoffeffizienz von Reifen zu verbessern bei gleichzeitig optimierten Nässeeigenschaften.

„Während der letzten 80 Jahre hat sich Schkopau grundlegend gewandelt und zu einem in der Synthesekautschukbranche einzigartigen Standort entwickelt, der in der Lage ist, innovative und konsistente Qualität zu liefern. Wir verfügen über Anlagen, die zu den Besten der Branche gehören und eine starke Wissensgrundlage, dank derer wir auf die Branchenbedürfnisse und die Kundennachfrage reagieren können“, so Samer Al Jabi, Global Business Director für Synthetic Rubber im Konzern. „Während der Wandlungsprozesse sind zwei Dinge jedoch konstant geblieben: unsere Bindungen an das Schkopau-Werk und die Ausrichtung unseres Teams auf die Kunden. Das Werk in Schkopau hat eine aussichtsreiche Zukunft vor sich“, ist er überzeugt.

An dem ostdeutschen Standort beschäftigt Trinseo mehr als 500 Mitarbeiter (davon allein 15 Prozent in der Forschung und Entwicklung), womit man sich zu den bedeutendsten Unternehmen in Sachsen-Anhalt zählt. Bestätigung kommt vonseiten der Politik. „Mit mehreren hundert Arbeitsplätzen ist Trinseo in unserem Bundesland ein wichtiger Arbeitgeber. Daher bin ich froh, dass Sie die Kautschukproduktion hier weiter ausbauen. Das gilt auch für das Engagement von Trinseo im Bereich Forschung und Entwicklung. In einer Region, die noch zu wenig unternehmenseigene Forschung hat, ist das umso wichtiger”, meint Dr. Reiner Haseloff als Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt. cm

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