Pneunet wächst auf über 500 Stationen in Europa – First Stop kommt

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Rund zweieinhalb Jahre nach der Gründung des markenunabhängigen Reifenservicenetzwerks für Nutzfahrzeugflotten wächst Pneunet auch 2017 kräftig weiter. Das im September 2014 von den freien Reifenhändlern Pneuhage, Reifen Günther und Reifen Helm gegründete Pneunet-Netzwerk bietet zur Jahresmitte 2017 international an über 500 Stationen Flottenservice für Nutzfahrzeugreifen. Nach Deutschland, Österreich, Schweiz und Polen sind Ende 2016 über 50 Betriebe von SuperDaek in Dänemark hinzugekommen. In Österreich ergänzen unterdessen die Betriebe des auf Lkw- und Nutzfahrzeugreifenservice spezialisierten Händlers Eurowheel an den Knotenpunkten Vorchdorf und Linz das bestehende Netz. „Dank eines großen Reifenlagers können sich Pneunet-Kunden auf die Verfügbarkeit aller benötigten Marken ebenso verlassen wie auf den täglich rund um die Uhr verfügbaren Pannen- und Mobilservice“, heißt es dazu auf der Messe Transport Logistik in München Mitte Mai am Pneuhage-Stand.

Auf der iberischen Halbinsel bieten künftig über 50 Standorte von Recacor wichtige Anlaufpunkte für Flotten mit Spanien-Verkehr. Die inhabergeführte Reifenhandelskette mit eigener Runderneuerung leistet mit über 400 Mitarbeitern ebenfalls 24 Stunden an jeweils 365 Tagen im Jahr mobile Pannenhilfe. Recacor ist auch in Portugal präsent.

Ab der zweiten Jahreshälfte erfährt das Pneunet außerdem einen weiteren Wachstumsschub in Deutschland durch 47 Betriebe von First Stop Deutschland. Bisher von Bridgestone geführt, stehen sie im Rahmen eines Joint Ventures ab heute unter der Leitung der unabhängigen Pneuhage-Gruppe. Damit können sie dem freien Pneunet-Netzwerk nach einer entsprechenden Zertifizierung beitreten. Für die rund 150 Standorte der First-Stop-Partner in Deutschland gebe es diese Möglichkeit ebenfalls, so das Karlsruher Unternehmen gegenüber der NEUE REIFENZEITUNG. Überregionalen Nutzfahrzeugflotten stehen die mit dem lokalen Reifenpartner vereinbarten Fabrikate und Konditionen jeweils bei allen Pneunet-Partnern zur Verfügung.

Flottenkunden genössen im Pneunet-Netzwerk „die Vorteile kurzer Wege zu ihren persönlichen Ansprechpartnern mit gleichzeitiger flächendeckender Versorgung in der gewohnten Qualität. Die transparente Rechnungserstellung erfolgt direkt vom Stammhändler gemäß den individuellen Rahmenvereinbarungen. Dies sorgt für Transparenz und bequeme Kontrolle“, heißt es dazu ergänzend von Pneunet.

Die spezialisierten Pneunet-Servicepartner verfügen zudem an vielen Standorten zusätzlich über Kompetenz für Industriereifen – schließlich sind Stapler bzw. Flurförderzeuge eng mit der Logistikbranche verbunden. „So kann der Service bequem aus einer Hand erfolgen.“ Auch für Agrar-, Forst- sowie Erdbewegungsmaschinen sind bei den Reifenprofis sowohl Produkt-Know-how als auch Montageservice vorhanden.

Die Flottenbetreuung im Pneunet-Netzwerk sei auf die Optimierung der Produktauswahl und der Serviceabwicklung ausgerichtet. Ziel sei die Minimierung reifenbezogener Fuhrparkkosten. Dazu zählen u.a. direkte Reifenkosten, aber auch indirekte Kosten wie die durch den reifenbedingten Kraftstoffverbrauch. Eine 24-Stunden-Pannenhilfe, weitere mobile Leistungen und regelmäßige Fleet-Checks gehörten „zum Konzept der absoluten Kundenorientierung“.

Aufgrund der Markenunabhängigkeit der beteiligten Partner profitierten Pneunet-Kunden außerdem von einem großen Sortiment bei der Produktauswahl. Bei der Erstellung von kundenspezifischen Bereifungskonzepten könnten die Händler die Produkte verschiedener Hersteller entsprechend des individuellen Bedarfs kombinieren. „Das ist der große Vorteil gegenüber den direkten Verträgen mit der Reifenindustrie oder angeschlossenen Serviceketten“, erklärt Dirk Gleinser, Verkaufsleiter für Nutzfahrzeugflottenkunden bei Pneuhage. So sei Pneunet inzwischen nicht nur Partner von Megaflotten wie DSV, sondern betreut seit 2015 auch den Reifenservice für Kunden des Trailerherstellers Schmitz Cargobull.

„Aufgrund moderner IT-Technik und der besonderen gegenseitigen Unterstützung der teilnehmenden Partner kann auf eine kostenintensive Systemzentrale verzichtet werden. Koordinierende Steuerungsaufgaben übernehmen die drei Gründungspartner“, betont das Netzwerk abschließend. ab

 

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