Grünen-Politikerin Angela Dorn besucht Pirelli-Werk

Donnerstag, 4. Mai 2017 | 0 Kommentare
 
Mit Angela Dorn (sechste von links) informierten sich elf Kommunakpolitiker von Bündnis 90/Die Grünen über nachhaltiges Wirtschaften in den Produktionsanlagen des Werks Breuberg
Mit Angela Dorn (sechste von links) informierten sich elf Kommunakpolitiker von Bündnis 90/Die Grünen über nachhaltiges Wirtschaften in den Produktionsanlagen des Werks Breuberg

Angela Dorn, Parlamentarische Geschäftsführerin und Sprecherin für Umwelt, Energie und Klimaschutz der Bündnis 90/Die Grünen-Fraktion im Hessischen Landtag, besuchte jüngst das Werk des Reifenherstellers Pirelli in Breuberg. Sie und elf Kommunalpolitiker der Partei aus dem Odenwaldkreis informierten sich über die Produktionsverfahren des Reifenherstellers. Im Mittelpunkt hätten Gespräche zum nachhaltigen Wirtschaften gestanden, heißt es in einer Mitteilung des Reifenherstellers.

Während der Führung durch das Werk hätten der Sprecher der Geschäftsführung Michael Schwöbel und der Geschäftsführer technische Ressorts Michael Wendt den Gästen das Energiekonzept von Pirelli vorgestellt. Dessen Maßnahmen seien darauf ausgerichtet, die Energieeffizienz des Unternehmens stetig zu steigern. In Breuberg trage dazu unter anderem die moderne Industriegasturbine bei, die Pirelli gemeinsam mit dem kommunalen Energie- und Infrastrukturdienstleisters HSE AG in der Industriekraftwerk Breuberg GmbH IKB betreibt. Diese würde aus den Abgasen einen Großteil der thermischen Energie zurückgewinnen und nutze sie zur Stromproduktion sowie zum Heizen. Seit Installation der Anlage im Jahr 2015 spare das Werk in Breuberg jährlich rund 5.000 Tonnen CO2-Emissionen, heißt es bei Pirelli. Darüber hinaus sei der Bedarf an Erdgas um zwei Prozent pro Jahr gesunken.

Unterschiedliche Sichtweisen bei einigen Aspekten der Mobilitätspolitik würden sicherlich weiterbestehen, dennoch „hat uns der starke Einsatz für mehr Energieeffizienz beim eigenen Unternehmen und die hohe CO2-Einsparung um jährlich 5.000 Tonnen durch die Investition in eine Industriegasturbine beeindruckt“, so Angela Dorn. Michael Schwöbel: „Genauso wie eine gute infrastrukturelle Anbindung oder die kontinuierliche Ausbildung und Fortbildung der Mitarbeiter wird die Steigerung der Energieeffizienz für Unternehmen immer wichtiger. Unsere Unternehmensphilosophie ist seit vielen Jahren auf ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit ausgerichtet. Wir wissen: Umweltverträgliches Wirtschaften ist ein echter Wettbewerbsvorteil, nicht zuletzt auch im konzerneigenen Wettbewerb, und trägt erheblich dazu bei, unseren Standort im Odenwald langfristig zu sichern.“

Michael Wendt wies darauf hin, dass Pirelli bereits bei der Produktion benötigter Rohstoffe auf Nachhaltigkeit setze. „Beachtliche Erfolge erzielt Pirelli zudem im Bereich umweltverträglicher Produktionsprozesse“, hob er hervor. „So reduzierte der Konzern insgesamt seinen Wasserverbrauch zwischen 2009 und 2015 um 42 Prozent. Im selben Zeitraum stieg der Anteil der aufbereiteten Produktionsabfälle von 73 auf 91 Prozent. Um diese Ergebnisse permanent zu optimieren setzen wir eine Vielzahl von Maßnahmen um, demnächst starten wir beispielsweise gemeinsam mit der IHK die Ausbildung von Energiescouts.“

Umweltverträglich seien zudem nicht zuletzt die Pirelli Reifen, heißt es weiter in der Mitteilung. Mit technologischen Neuerungen und modernsten Produktionsprozessen wie der Pirelli-patentierten MIRS (Modular Integrated Robotized System) konnten ihr Rollwiderstand, ihre Geräuschemission und ihr Gewicht in den vergangenen zehn Jahren erheblich gesenkt werden. Das mache ihren Einsatz wirtschaftlicher, schone natürliche Ressourcen und reduziere die Zahl der Altreifen.  cs

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Kategorie: Markt

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