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Bei Cooper sind Umsatz und Profit im ersten Quartal rückläufig

Anders als andere Reifenhersteller wie etwa Continental oder Michelin hat die Cooper Tire & Rubber Company ihren Umsatz im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres nicht steigern können. Trotz eines eigenen Worten zufolge insgesamt 2,9-prozentigen Absatzzuwachses insbesondere aufgrund eines starken Geschäftes außerhalb seines Heimatlandes USA und vor allem in Lateinamerika sanken die Verkaufserlöse im Vergleich zu denselben drei Monaten 2016 um ein Prozent auf jetzt 643 Millionen US-Dollar (knapp 590 Millionen Euro). Der operative Gewinn verringerte sich sogar um fast die Hälfte bzw. um 46,6 Prozent auf jetzt 49 Millionen US-Dollar (45 Millionen Euro). Insofern errechnet sich daraus nunmehr eine operative Marge von nur noch 7,6 Prozent. Im entsprechenden Vorjahresquartal lag sie noch bei 14,0 Prozent.

Mit Blick allein auf das amerikanische Reifengeschäft weist der Konzern einen Umsatz von 531 Millionen US-Dollar (minus 8,3 Prozent) aus bei einem operativen Gewinn in Höhe von 63 Millionen US-Dollar (minus 40,4 Prozent). Im internationalen Reifengeschäft erzielte Cooper zwar ein 37,5-prozentiges Umsatzplus auf 142 Millionen US-Dollar, erwirtschaftete damit allerdings nur einen äußerst mageren operativen Gewinn in Höhe von gerade einmal zwei Millionen US-Dollar. Daraus errechnen sich stark unterschiedliche Margen: 11,9 Prozent für die amerikanischen Märkte und mit 1,2 Prozent lediglich rund ein Zehntel davon im internationalen Geschäft. Ungeachtet all dessen sieht Coopers Präsident und Chief Executive Officer (CEO) Brad Hughes den Reifenhersteller gut aufgestellt für den Rest des Jahres.

Denn nach Preisanstiegen bedingt durch höhere Rohmaterialkosten werde sich die Lage gewissermaßen stabilisieren, ist er überzeugt. „Wir erwarten, dass die Preisgestaltung sich weiterhin an die neue Rohstoffkostenumgebung und die Promotionstätigkeit anpassen wird. Unser US-Absatz sollte sich im Vergleich zum Branchendurchschnitt verbessern, und wir gehen davon aus, dass das nächste Quartal von unseren Preiserhöhungen im März profitieren wird“, meint er. Hughes gibt sich jedenfalls zuversichtlich, dass Cooper aus Ganzjahressicht wie geplant eine operative Marge irgendwo zwischen acht und zehn Prozent wird erreichen können. Da man sich im ersten Halbjahr wohl eher aber am unteren Ende dieses Erwartungshorizontes bewegt, soll die Marge vor allem in der zweiten Jahreshälfte dann über zehn Prozent liegen. cm

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