Gut zwei Fünftel der Deutschen legen bei Reifen Wert auf deren Marke

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Seit Kurzem ist der neue DAT-Report 2017 verfügbar, der über die Website der Deutschen Automobiltreuhand GmbH (DAT) unter www.dat.de/report bestellt werden kann. Wie seine Vorgänger beinhaltet er die Ergebnisse aus der Befragung von rund 4.000 privaten Endverbrauchern, die Auskunft über ihre Präferenzen beim Kauf von Neu- und Gebrauchtwagen sowie beim Werkstattbesuch gaben. Handel und Werkstattbetriebe können daraus so einige Erkenntnisse ableiten, die sich im tagtäglichen Geschäft nutzen lassen. So gibt das mehr als 80 Seiten umfassende Werk beispielsweise Aufschluss darüber wie zufrieden Verbraucher mit ihrer Werkstatt sind: Gemäß einer neuen Systematik befragt, sollen immerhin 24 Prozent der Verbraucher gesagt haben, dass sie „außerordentlich zufrieden“ mit ihrem Werkstattbetrieb sind, während 45 Prozent „sehr zufrieden“, 15 Prozent „zufrieden“ und lediglich drei Prozent weniger oder gar nicht zufrieden waren – 13 Prozent machten dazu gar keine Angaben. Aber auch im Hinblick speziell auf das Reifengeschäft kann der DAT-Report mit Datenmaterial aufwarten: Etwa dazu, welche Rolle Marken beim Kauf zukommt. Demnach soll sich das Interesse der Pkw-Halter diesbezüglich in Grenzen halten.

Gleichwohl haben DAT zufolge immerhin 42 Prozent der Befragten angegeben, dass beim Kauf von Reifen deren Marke für sie von sehr starkem oder zumindest starkem Interesse sei. Für 27 Prozent spielt sie jedoch offensichtlich kaum eine größere Rolle, wobei dieser Anteil bei Frauen sogar mit 38 Prozent angegeben wird. Mittelmäßiges Interesse an der Reifenmarke wird insofern den verbleibenden 31 Prozent bescheinigt. Des Weiteren steht in dem aktuellen DAT-Report, dass elf Prozent der Pkw-Halter den Radwechsel in einem Reifenfach(handels)betrieb vornehmen lassen, 22 Prozent dafür eine Vertragswerkstatt bzw. ein Autohaus ansteuern, 20 Prozent eine freie Werkstatt bevorzugen und weitere 35 Prozent das Ganze im Do-it-yourself-Verfahren erledigen. „Bei immerhin zwölf Prozent der Befragten stand 2016 kein Räderwechsel an, da sie Ganzjahresreifen verwenden. Interessant hierbei ist: Je jünger die Halter, desto häufiger wird selbst gewechselt: Bis 29 Jahren lag dieser Wert bei 60 Prozent, über 60 Jahre alte Halter erledigten dies nur noch zu 25 Prozent. Wer in einer Werkstatt die Räder wechseln lässt, lässt dort oft auch die Räder einlagern (58 Prozent). Gekauft wurden Autoreifen zu 21 Prozent bei einem Onlinehändler“, heißt es weiter. christian.marx@reifenpresse.de

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