Vorausscheidung: Finalisten des AutoBild-Sommerreifentests 2017 stehen fest

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Bei der Vorausscheidung zum aktuellen Sommerreifentest der Zeitschrift AutoBild hat Continental seinen Anspruch untermauert, mit seinen Reifen stets „Bester beim Bremsen“ sein zu wollen. Denn wie gewohnt hat das Blatt bei den diesmal insgesamt über 52 Kandidaten in der Dimension 225/50 R17 W/Y mittels ihrer Bremswege auf nasser Fahrbahn (aus 80 km/h) und trockener Piste (aus 100 km/h) grob die Spreu vom Weizen getrennt, wobei der neue „PremiumConatct 6“ in der Tat den ersten Platz erreichte. Abgesehen davon wurden die angetretenen Produkte in Abhängigkeit von ihren Leistungen sogar in drei verschiedene Kategorien sortiert.

Bei zwölf Reifen wird „Alarmstufe Rot“ ausgerufen, weil ihre Bremswege nach Meinung von AutoBild doch ziemlich lang bzw. zu lang ausfallen. „Aufgepasst, Ihr Vordermann hat vermutlich den kürzeren Bremsweg. Deshalb lautet Regel Nummer eins bei nasser Piste: Fuß vom Gas“, wird mit Blick auf die Modelle Nordexx „NS9000“, Delinte „DH2“, Rovelo „RPX 988“, Kleber „Dynaxer HP3“, EP-Tyres „Accelera Phi-R“, Radar „Dimax R8“, Formula „Energy“, Zeetex „HP 1000“, Tristar „Sportpower Radial F105“, Achilles „2233“ sowie Autogrip „Grip200“ geraten. Denn die Summe aus Nass- und Trockenbremsweg liegt diesen Probanden zwischen 81,5 und 88,7 Metern.

Ein wenig besser machen ihre Sache die 20 Modelle Apollo „Aspire 4G“, Nexen „N‘Fera SU1“, Mabor „Sport-Jet 3“, Nankang „Sportnex AS-2+“, Zeta „ZTR 10“, Aeolus „SteeringAce AU 01“, BFGoodrich „g-Grip“, Federal „Formoza AZ 01“, Hifly „HF805“, Headway „HU901“, Viking „ProTech HP“, Toledo „TL 1000“, Barum „Bravuris 3HM“, GT Radial „Champiro FE1“, Gislaved „Ultra Speed“, General „Altimax Sport“, Star Performer „TNG UHP 1“, Fortuna „F2900“, Effiplus „Himmer II“, Blacklion „BU66“ und Goform „GH 18“: Für sie werden diesbezüglich zwischen 77,2 und 81,4 Metern liegende Werte angegeben. Doch auch mit ihnen könne es – besonders bei Regen bzw. nasser Piste – rutschig werden, ist bei AutoBild zu lesen. Insofern bei Einsatz dieser Modelle am eigenen Fahrzeug ebenfalls geraten, nach Möglichkeit „mit größerem Sicherheitsabstand“ zum Vordermann zu fahren.

In Sachen Bremsen alles „im grünen Bereich“ sei hingegen bei den 20 besten der Bremstests, zu denen außer dem Conti-Modell mit in Summe 69,9 Metern – nass 35,0 Meter, trocken 34,9 Meter – in dieser Reihenfolge noch Hankooks „Ventus Prime³“, Falkens „Azenis FK510“, Pirellis „Cinturato P7 Blue“, Bridgestones „Turanza T001 Evo“, Uniroyal „RainSport 3“, Dunlops „Sport Maxx RT2“, Goodyears „Eagle F1 Asymmetric 3“, Fuldas „SportControl 2“, Michelins „Primacy 3“, Savas „Intensa UHP2“, Vredesteins „Ultrac Satin“, Kumho „Ecsta HS51“, Toyos „Proxes Sport“, Yokohamas „Advan Fleva V701“, Leaos „Nova Force“, Avons „ZV7“, der „Premitra HP5“ von Maxxis sowie Coopers „Zeon CS8“ und Nokians „zLine“ zählen. Dabei unterbietet der letztgenannte Reifen den Gesamtbremsweg des diesbezüglich besten der nächsten Gruppe immerhin noch um fast einen Meter.

„Diese Reifen garantieren maximale Verzögerungswerte. Die Sicherheitsreserven werden voll ausgeschöpft“, urteilt AutoBild über die 20 Finalisten. Da Bremsen allein aber freilich nicht alles ist, worauf es bei Reifen ankommt, hat das Magazin bei der Spitzengruppe natürlich auch den Blick auf Dinge wie unter anderem die Aquaplaningsicherheitsreserven, das Handling, den Rollwiderstand, die Laufleistung oder die Geräuschentwicklung geworfen. Wie die Endrundenteilnehmer hierbei letztlich abgeschnitten haben und wen das Blatt zum Sieger des Produktvergleiches küren wird, ist dann allerdings erst in der am 10. März erscheinenden Ausgabe des Magazins zu lesen. christian.marx@reifenpresse.de

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